//Motorsport-Enthusiast Klaus Ridder wird 85

Motorsport-Enthusiast Klaus Ridder wird 85

Er ist ein Phänomen an Energie, Fachwissen und Leidenschaft. Wer Klaus Ridder kennt, weiß, dass Stillstand für ihn keine Option ist. Am 4. August feiert unser VdM Vorstandskollege und Leiter des Regionalkreises West seinen 85. Geburtstag.

Vor fünf Jahren blickten wir an dieser Stelle auf ein bewegtes Leben zurück, doch wer dachte, Klaus Ridder würde es nun ruhiger angehen lassen, hat sich getäuscht. Auch mit 85 Jahren ist er der „Unruhestand“ in Person. Sein Terminkalender ist so prall gefüllt wie eh und je. Ob als Referent in Seminaren über den Transport gefährlicher Güter oder die Binnenschifffahrt auf dem Rhein oder zwischen der Vorstandsarbeit im VdM und seiner wissenschaftlichen Arbeit als Chairman der „Realisten“ in Sachen Energie- und Umweltpolitik – langweilig ist es ihm nie. Auch seine Reiselust hat ihn nie verlassen. So war er erst vor Kurzem auf den Spuren der Seidenstraße in Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan unterwegs.

Weltweit gefragt, in der Region verwurzelt
Seine Expertise als „Gefahrgutpapst“ bleibt unerreicht. Klaus Ridder war 30 Jahre im Bundesverkehrsministerium in Bonn als diplomierter Experte für den Gefahrguttransport aktiv. Seine Wege führten ihn als Diplom-Ingenieur bis in die höchsten UN-Gremien nach Genf und Wien. Ob Doppelhüllentankschiffe auf dem Rhein oder der sichere Transport radioaktiver Stoffe in Moskau und Japan – Klaus Ridder hat durch seine hauptamtliche Tätigkeit im Ministerium und zahlreiche Lehrtätigkeiten zur Erhöhung der Sicherheit beim Transport gefährlicher Güter weltweit beigetragen. Dadurch wurden Standards gesetzt, die heute noch Bestand haben. Zahlreiche Fachbücher und tausende Artikel tragen seine Handschrift.

Sein Herz schlägt für den Ring
Bis heute ist sein Hobby der Motorsport. Auch seine wahre journalistische Passion gehört diesem Sport. Als Chronist der „Grünen Hölle“ und ehemaliger Pressesprecher der „Freunde des Nürburgrings“ hat er die Rennsportgeschichte nicht nur dokumentiert, sondern aktiv mitgestaltet. Seine Fotoausstellungen und Bücher wie „Helden des Nürburgrings“ oder sein jüngstes Werk „Mein Nürburgring – 100 Jahre Rennstrecke“ sind Zeugnisse einer lebenslangen Liebe zu Benzin und Asphalt. Allein 70 Jahre davon hat er hautnah miterlebt und gefiebert.

Ehrenamtler aus Überzeugung
Es ist diese Mischung aus tiefem Fachwissen und menschlicher Wärme, die ihn auszeichnet. Ob er Senioren in Siegburg betreut, die Geschichte seiner Heimat Helstorf aufarbeitet oder für den VdM die Werbetrommel rührt – Klaus Ridder tut dies immer mit 100-prozentigem Einsatz. Auszeichnungen wie die Johny-Rozendaal-Uhr des VdM, die Bronzene Ehrennadel des Automobil-Club Verkehr oder das Goldene Lorbeerblatt der Verkehrswacht zieren seine Vita, doch sein größter Antrieb bleibt die Neugier.

Klaus Ridder hat jahrzehntelang die Aktivitäten des VdM unterstützt. Seit 2015 bereichert er den Vorstand des VdM und organisiert mit viel Herzblut unter anderem Veranstaltung und Exkursionen für die Mitglieder. Der Verband hat im viel zu verdanken.

Lieber Klaus, wir wünschen Dir vor allem Gesundheit, weiter diesen wachen Geist und noch viele spannende Projekte im „Unruhestand“.

Herzlichen Glückwunsch!

Autorin: Astrid Schafmeister, Abbildung:ein mit Hilfe der KI generiertes Bild