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	<title>Personalia &#8211; Motorjournalist</title>
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	<description>Verband der Motorjournalisten e.V.</description>
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	<title>Personalia &#8211; Motorjournalist</title>
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		<title>BMW Tuner und Rennstallbesitzer Herbert Schnitzer gestorben</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/06/bmw-tuner-und-rennstallbesitzer-herbert-schnitzer-gestorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 17:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Herbert Schnitzer aus dem bayerischen Freilassing ist am Tag seines Geburtstages im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit Herbert Schnitzer verliert der Motorsport eine Persönlichkeit, die mehr als 50 Jahre die Tuning- und Rennsportszene geprägt hat – dies nahezu ausnahmslos in Zusammenarbeit mit BMW. Man spricht auch davon, dass eine Legende verstorben ist und diese [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herbert Schnitzer aus dem bayerischen Freilassing ist am Tag seines Geburtstages im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit Herbert Schnitzer verliert der Motorsport eine Persönlichkeit, die mehr als 50 Jahre die Tuning- und Rennsportszene geprägt hat – dies nahezu ausnahmslos in Zusammenarbeit mit BMW.</strong></p>
<p>Man spricht auch davon, dass eine Legende verstorben ist und diese legendäre Person hatte auch noch den Beinamen ‚Patron‘. Herbert Schnitzer gründete mit seinem Bruder Josef 1967 eine Firma, die mit ;modifizierten Automobilen‘ in den verschiedensten Rennsportkategorien Erfolge einfuhr. Wohl der größte Erfolg war 1999 der Gewinn des 24h-Rennens von Le Mans mit Manfred Winkelhock, Pierluigi Martini und Yannick Dalmas . Bemerkenswert auch der Gewinn der F2- Europameisterschaft 1975 mit Jacques Laffite sowie 5 Siege beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Hinzu kamen mehrere DTM Meisterschaften, einmal sogar Tourenwagen Weltmeister sowie Siege bei Langstreckenrennen und… und…</p>
<p>Der Firmenmitbegründer Josef verunglückte 1978 tödlich bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg zu einem Rennen in Zolder. Später waren dann seine Halbbrüder Dieter und Karl (Charly) Lamm im Einsatz für den erfolgreichen Familienbetrieb. Die Zusammenarbeit mit BMW endete 2020 und damit auch die Ära ‚Schnitzer BMW‘.</p>
<p><strong>Uwe Mahla schreibt Buch über Herbert Schnitzer</strong></p>
<p>Herbert Schnitzer war wie bereits anfangs erwähnt, eine Legende in der Szene und so möchte ich eine Person zitieren, die als Journalist über viele Jahre mit Herbert Schnitzer zusammengearbeitet und auch ein Buch über ihn geschrieben hat: Uwe Mahla. In seinem Buch schreibtb Mahla: „<em>Als Journalist, später als BMW-Pressesprecher und anschließend als Schnitzer Fan war ich ihm und seiner Truppe immer sehr nahe und habe die Freundlichkeit, die Ehrlichkeit und die Direktheit dieses Mannes genossen. Dass er mir schließlich das Vertrauen entgegengebracht hat, tief in seinem großen Karton mit der Historie seines Unternehmens zu wühlen, spricht für sich. Und für ihn – wie die Zeilen, die er uns in unser Schnitzer Buch geschrieben hat: ‚…vielen Dank für Eure Hartnäckigkeit, es hat sich gelohnt‘. Herbert Schnitzer hatte immer den Überblick! Gerhard Berger hat Herbert einmal ‚die Seele‘ der Schnitzer Truppe genannt. Herbert Schnitzer war zu seiner Zeit immer der Patron dieser Familie. ‚Ein knochenharter Geschäftsmann, der sich aber nicht zu gut war, um 24 Stunden lang die Rundentabelle zu führen‘.</em>“</p>
<p>Mit Herbert Schnitzer hat die Rennsportszene eine außergewöhnliche Persönlichkeit verloren.</p>
<p><em>Autor: Klaus Ridder, Abbildung: Archiv Ridder</em></p>
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		<title>Nachruf auf Roland Bosch, Messe Friedrichshafen: Er liebte und lebte seinen Beruf</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/05/nachruf-auf-roland-bosch-messe-friedrichshafen-er-liebte-und-lebte-seinen-beruf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 21:15:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Roland Bosch, einem prägenden Gesicht der deutschen Messebranche, und einem Menschen, der mit Leidenschaft, Haltung und Herzblut wirkte. Kurz vor seinem Eintritt in die Phase des Ruhestands starb Roland Anfang Mai 2026 nach kurzer schwerer Krankheit. Sein erster Arbeitstag bei der Messe Friedrichshafen war der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Roland Bosch, einem prägenden Gesicht der deutschen Messebranche, und einem Menschen, der mit Leidenschaft, Haltung und Herzblut wirkte. Kurz vor seinem Eintritt in die Phase des Ruhestands starb Roland Anfang Mai 2026 nach kurzer schwerer Krankheit.</strong></p>
<p>Sein erster Arbeitstag bei der Messe Friedrichshafen war der 3. Oktober 1988. Als Projektleiter der RMF (Rennsport, Motor, Freizeit) und der Aero übernahm er früh Verantwortung. Was folgte, war eine außergewöhnliche Laufbahn über Jahrzehnte hinweg – eine Karriere, die ihn vom engagierten Projektleiter bis in die Geschäftsführung führte. Mit Recht durfte man ihn ein „Urgestein der Messe“ nennen. Auf der letzten Aero 2026 am 25. April 2026 verabschiedete ihn sein Messeteam in Friedrichshafen noch mit einer Überraschungsparty.</p>
<p><strong>Orte der Begegnung, Innovationstreiber und Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen</strong> Roland Bosch liebte seinen Beruf – und er lebte ihn. Für ihn waren Messen weit mehr als Veranstaltungen: Sie waren Orte der Begegnung, Innovationstreiber und Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen. „Langeweile gibt es im Messegeschäft, wenn man es mit Herzblut betreibt, nicht“, sagte er einmal. Dieses Herzblut war in allem spürbar, was er tat. Über die Jahre baute er ein beeindruckendes Netzwerk auf und prägte Veranstaltungen wie die Motorradwelt Bodensee, die Aero Friedrichshafen, die Eurobike oder die Interboot entscheidend mit.</p>
<p>Wer ihn kannte, erinnert sich nicht nur an den klugen Strategen und erfahrenen Messemanager, sondern vor allem an den Menschen: einen leidenschaftlichen Kommunikator, der zuhören konnte, der argumentierte, überzeugte und Lösungen fand. Einen, der den Blick von „seiner“ Veranda im fünften Stock über Flughafen und Alpen zu schätzen wusste – und darin ein tägliches kleines Wunder sah.</p>
<p><strong>„Motorrad-Virus“ bereits seit frühester Kindheit</strong></p>
<p>Eine ganz besondere Leidenschaft begleitete den Betriebswirt sein Leben lang: das Motorradfahren. Aufgewachsen im kurvigen Bodensee-Hinterland wurde der „Motorrad-Virus“ bereits in frühester Kindheit gelegt. Es folgten Jahrzehnte voller Touren, Maschinen, Geschichten – von der DKW über Enduro-Abenteuer in Europa bis hin zu seinen aktuellen Maschinen (Triumph Scrambler 1200 XE, Royal Enfield Himalayan, Honda CB 450 K0 Black Bomber, Moto Guzzi V7 oder Yamaha XSR 900). Motorradfahren war für ihn nie nur Fortbewegung, sondern Freiheit, Erlebnis und Haltung.</p>
<p><strong>bike &amp; business Motorradtour 2022 im Allgäu/Bodensee </strong></p>
<p>Diese Begeisterung lebte er auch in der Gemeinschaft: 2022 nahm er an der »bike &amp; business Motorradtour« im Allgäu/Bodensee teil, 2023 folgte die Tour durch den Bayerischen Wald und Tschechien. Ich genoss meine gemeinsamen Abenteuer mit ihm auf zwei Rädern und liebte seine oberschwäbische Bodenständigkeit und den beispiellos wertschätzenden Charme, der einem bei persönlichen Treffen entgegenschlug. Auf der Tour zeigte sich seine Neugier und Offenheit – etwa bei seinen eindrucksvollen Erfahrungen im Sattel eines Elektromotorrads, die ihn nachhaltig beeindruckten. Sein Fazit: Motorradfahren bleibt – egal mit welchem Antrieb – ein echtes Erlebnis.</p>
<p><strong>Mensch mit klarer Meinung </strong></p>
<p>Roland Bosch war ein Mensch mit klarer Meinung, mit Weitblick und mit einem feinen Gespür für Entwicklungen – sei es in der Messewelt oder in der Motorradbranche. Seine Gedanken, Analysen und auch kritischen Einschätzungen waren stets fundiert, ehrlich und von echter Leidenschaft getragen.</p>
<p>Im Juni 2023 schickte er mir per Mail seine ganz persönliche Motorradmarktanalyse, gespickt mit seiner überragenden Branchenkenntnis. Das 27seitige Word-Dokument war vollgepackt mit fundierten und seriösen Aussagen über die Her- und Zukunft der Zweiradszene. In einer der nächsten bike &amp; business-Ausgaben plane ich, Rolands zentrale Thesen in dieser weitsichtigen Analyse posthum zu publizieren -nichts Geringeres als Rolands‘ Motorrad-Vermächtnis.</p>
<p>Lieber Roland, du hinterlässt eine große Lücke – beruflich wie menschlich. Unsere Gedanken sind bei deiner Familie, deiner Frau und deinen drei Kindern. Roland, wir vermissen dich schmerzlich. Wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren.</p>
<p><em>Autor: Stephan Maderner; Abbildung: Messe Friedrichshafen</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>VdM Ehrenmitglied Jörn Turner zum 90. Geburtstag</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/04/vdm-ehrenvorsitzender-joern-turner-zum-90-geburtstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 19:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sind wohl schon 35 Jahre her, da lernte ich Jörn Turner im Bonner Presseclub kennen. Auffallend sein weiß-graues Haar und seine angenehme Art, sich mit den Menschen dort zu unterhalten. Die weiß-grauen Haare und die angenehme Art, mit Menschen umzugehen, sind geblieben. Bei unserem Telefonat anlässlich seines 90. Geburtstag konnte ich mich erneut davon [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es sind wohl schon 35 Jahre her, da lernte ich Jörn Turner im Bonner Presseclub kennen. Auffallend sein weiß-graues Haar und seine angenehme Art, sich mit den Menschen dort zu unterhalten. Die weiß-grauen Haare und die angenehme Art, mit Menschen umzugehen, sind geblieben. Bei unserem Telefonat anlässlich seines 90. Geburtstag konnte ich mich erneut davon überzeugen, dass sein freundliches Wesen auch im hohen Alter unverändert Bestand hat.</strong></p>
<p>Im Verlaufe von vielen Jahren im Verband der Motorjournalisten (VdM) sind wir uns persönlich nähergekommen. Oft haben wir uns zu den Geschichten aus unserm Leben ausgetauscht. Vor allem eine davon ist nach wie vor in meinem Gedächtnis verankert. Es war im Haus der Geschichte, als wir uns einen Panzer anschauten, mit dem am 17. Juni 1953 im damaligen Ostberlin der Aufstand der DDR Bürger gegen das dortige Regime niedergeschlagen wurde. Jörn Turner war mit 16 Jahren dabei und erinnerte sich an damals. So flüchtete er in den Westen und startete dort nach einem Journalismusstudium seine Karriere in den Pressestellen zahlreicher Unternehmen. Jörn Turner legte stets Wert auf sorgfältige Recherche und fundierte Berichte zu recherchieren und fundiert zu berichten. Den heutigen Journalismus findet er suboptimal. Entsprechend ärgert er sich nahezu täglich, wenn er beispielsweise den regionalen Kölner Stadtanzeiger liest.</p>
<p><strong>Viel Herzblut für den VdM</strong></p>
<p>Neben seinen beruflichen journalistischen Tätigkeiten widmete sich Jörn Turner im VdM mit Herzblut der Interessenvertretung von Journalisten. Er war als VdM Vorstandsmitglied Regionalleiter Westdeutschland, war vor 2007 bei der VdM Fürsorgeeinrichtung, danach Schriftführer und Schatzmeister. Die Position des Vorsitzenden des VdM hatte er zwischen 2012 und 2015 inne. Anschließend wurde er zum Ehren-Mitglied des Verbandes ernannt.</p>
<p>Gesundheitlich ist Jörn Turner mit sich zufrieden. Nicht so sehr dagegen mit dem Gesundheitszustand seiner charmanten Frau Alice. Alice Turner ist den VdM Mitgliedern auch dadurch bekannt ist, dass sie zahlreiche Damenprogramme im Rahmen von Jahreshauptversammlungen organisierte und überdies bei den Tombolas aktiv dabei war. Ich persönlich erinnere mich auch gerne daran, als Jörn Turner anlässlich der Verleihung der Johny-Roozendal-Uhr 2013 an mich die Laudatio hielt. Heute nochmals ein Dankeschön für die wunderschöne Rede.</p>
<p>Jörn Turner wohnt in Overath im Bergischen Land zusammen mit seiner Frau Alice. Er pflegt noch Garten und Haus – das soll auch bis auf Weiteres so bleiben, wenn es gesundheitlich geht.</p>
<p>Jörn Turner hat jahrzehntelang die Aktivitäten des VdM unterstützt. Der VdM hat ihn viel zu verdanken.</p>
<p>Alles Gute für die nächsten Jahre.</p>
<p><em>Autor und Abbildung: Klaus Ridder</em></p>
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			</item>
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		<title>Ernst Wünsche – ein Freund ist gegangen</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/02/ernst-wuensche-ein-freund-ist-gegangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 11:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Ernst Wünsche begleitet mich, seit ich als Berufsschullehrer Kfz unterrichte. Seine Artikel im Jungfachmann, dem beruflichen Teil der Autozeitschrift mot, gaben mir Anregungen für den Unterricht. Im Jahr 1993 wurde ich sein Kollege im Autorenteam des mot Jungfachmann. Mit der Zeit wurden wir Freunde. Unser Austausch beschränkte sich nicht nur auf fachliches. Viele Presseevents und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ernst Wünsche begleitet mich, seit ich als Berufsschullehrer Kfz unterrichte. Seine Artikel im Jungfachmann, dem beruflichen Teil der Autozeitschrift mot, gaben mir Anregungen für den Unterricht. Im Jahr 1993 wurde ich sein Kollege im Autorenteam des mot Jungfachmann. Mit der Zeit wurden wir Freunde. Unser Austausch beschränkte sich nicht nur auf fachliches. Viele Presseevents und Messen besuchten wir gemeinsam um Artikel für auto motor und sport professional – wie der Fachteil heute heißt – zu schreiben. Im Jahr 2014 schloss sich Ernst dem Verband der Motorjournalisten (VdM) an. Seine Diskussionsbeiträge hatten immer Hand und Fuß und er war Anregungen aufgeschlossen. Das letzte Mal traf ich ihn und seine Frau im September 2025 auf der IAA Mobility in München. In der Stadtmitte besuchten wir zu Dritt verschiedene Events der Messe. Er dachte positiv und wir freuten uns gemeinsam auf das nächste Treffen. Leider wurde daraus nichts. Er starb am Samstag, 31. Januar 2026. Sein 81ster Geburtstag wäre am 22. Februar gewesen. Seine Frau, sein Sohn und seine Tochter trauern nun um ihn. Eine Trauer, die ich teile.</p>
<p><em>Autor und Abbildung: Gottfried Weitbrecht</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zum Tod von Jan Bergrath</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/01/zum-tod-von-jan-bergrath/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 09:38:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Transport- und Nutzfahrzeugjournalist und Träger der Johny-Rozendaal-Uhr des VdM, Jan Bergrath, ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Der VdM und auch ich, ganz persönlich, trauere um einen aufrichtigen, ehrlichen Menschen und Kollegen, dem ich fast 30 Jahre beruflich verbunden war. Mit ihm haben mich viele Aufs und Abs begleitet. Und oft war es auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Transport- und Nutzfahrzeugjournalist und Träger der Johny-Rozendaal-Uhr des VdM, Jan Bergrath, ist nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Der VdM und auch ich, ganz persönlich, trauere um einen aufrichtigen, ehrlichen Menschen und Kollegen, dem ich fast 30 Jahre beruflich verbunden war.</p>
<p>Mit ihm haben mich viele Aufs und Abs begleitet. Und oft war es auch nicht einfach mit ihm. Kein Journalist oder Redakteur hat mir während meiner beruflichen Zeit, sei es als Chefredakteur diverser Magazine oder als damaliger Geschäftsführer des ETM-Verlages, so viele juristische Auseinandersetzungen beschert. Kein Journalist hat unsere Rechtsabteilung so häufig beschäftigt wie Jan Bergrath.</p>
<p>Dabei hat alles ganz harmlos angefangen. 1958 geboren wuchs Jan Bergrath, wie er selber schrieb, am Autobahnkreuz Köln-West auf, also mitten im mobilen Leben. Um sein Studium zu finanzieren begann er, wie viele andere Studenten auch, 1981 Lkw zu fahren. Zunächst im Nahverkehr, bald aber auch im Fernverkehr. Touren nach Irland gehörten damals zu seinen Lieblingsstrecken. Und so blieb es auch nicht aus, dass er seine Erfahrungen diversen Magazinen anbot, von denen dann &#8222;Truck Live&#8220; als erste zuschlug. Im Herbst 1988 erschien sein erstes journalistisches Werk, eine dreiteilige Reportage über Irland. Sein Honorar: 500 Mark, immens viel Geld für ihn damals. Schon da beschrieb er präzise, wie Lkw richtig beladen werden – als wohlgemeinten Wink für alle, die das täglich machen müssen. Oder er wies auf die Kontrollpraxis der Behörden hin, immer mit einem kleinen Wink in Richtung Fahrer und Politik.</p>
<p>Lenkzeiten, Sozialvorschriften und Sicherheit begleiteten ihn sein ganzes Berufsleben lang. 1989 begann er beim Magazin &#8222;Fernfahrer&#8220; seine Tätigkeit, dem er im Prinzip bis zuletzt die Treue hielt. Der erste Auftrag war eine Gerichtsreportage über den Herborn-Unfall von 1987. Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch: Ein Tanklaster war damals ungebremst in das hessische Städtchen Herborn gerast und hatte eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Lange wurde darum gerungen, ob der Fahrer ein Fahrfehler begangen oder ob das damals neue Getriebe des Lkw versagt hatte.</p>
<p>Sicherheitsthemen lagen ihm schon immer besonders am Herzen. Die verheerenden Lkw-Auffahrunfälle auf Autobahnen sowie die Abbiegeunfälle mit Radfahrern in Städten beschäftigten ihn fortwährend. Den Notbremsassistenten im Lkw verstehen und den Fahrern dessen Funktionen zu vermitteln war eine große Mission, die er sich vorgenommen hatte. Zahlreiche Lehrvideos zeugen davon. Dass er dabei mit der Fahrzeugindustrie öfters ins Gericht ging kann man sich gut vorstellen. Nicht zuletzt auf seine Initiative hat diese ihre Systeme deutlich verbessert.</p>
<p>Tatsächlich mehr oder weniger ins Gericht ging Bergrath mit Unternehmen und Verbänden, die deutlich Sozialdumping betreiben und die Lage der meist osteuropäischen Fahrer ausnützen. Hier legte er gerne die Finger in die Wunde. Das Fett bekamen dabei aber nicht nur die osteuropäischen Unternehmen ab, sondern auch deutsche und westeuropäische, die die Zwangslagen der Fahrer ausnutzen. Wer offensichtlich zulässt, dass Fahrer die wöchentlichen Ruhezeiten oder täglichen Lenkzeiten nicht einhalten können, bekam Bergraths journalistische Keule zu spüren. Dass es dabei auch immer wieder zu juristischen Auseinandersetzungen kam, dürfte klar sein. Und eben das durfte auch ich in meiner Zeit mit ihm spüren. Wie gesagt, kein Journalist hat mir so viele Anträge auf Widerruf oder Gegendarstellung beschert. Die Rechtsabteilung des ETM-Mutterunternehmens Motor Presse Stuttgart war oft schon genervt. Aber, auch das sei gesagt, keiner der Anträge kam, soweit ich mich erinnern kann, durch!</p>
<p>Besonders erwähnenswert ist aber auch, und das war mit ein Grund für die Auszeichnung im Jahr 2021mit der Johny-Rozendaal-Uhr, dass Jan Bergrath nicht nur die eigentliche Klaviatur des Journalismus beherrscht, sondern sich auch den neuen, digitalen Medien zugewandt hatte. Er war auf Facebook aktiv, betrieb mit Jans Blog einen sehr aktuellen Branchen-Blog, machte unter dem Titel „Fernfahrer live“ regelmäßig Videotalks mit Fachleuten aus der Branche, produzierte Podcasts zu sozialökonomischen und medizinischen Themen und unterstützte TV-Teams bei ihrer Arbeit. Mit Artikeln im Spiegel und Stern zu Transportthemen kam er 2016 und 2020 in die Nominierungsliste des Deutschen Journalistenpreises. Die Bundesvereinigung Logistik ehrte ihn 2008 ebenfalls mit einem Medienpreis. Zudem war Bergrath ein gern gesehener Moderator bei Podiumsdiskussionen auf Messen, Verbandstagungen und Großevents, wie zum Beispiel dem Truck Grand Prix auf dem Nürburgring. Seine kompetente, auch streitbare, aber stets objektive Art machte jede Diskussion spannend und erhellend.</p>
<p>Neben all den Aktivitäten hatte Bergrath auch noch Zeit zum Bücherschreiben. Zahlreiche Romane hat er verfasst, mit Themen zur Transportwirtschaft, der Medizin und der Theaterwelt. Letzterer hat er übrigens von 1986 bis 2007 sehr viel Herzblut gespendet, als Manager einer englischen Theatergruppe oder letztlich als Leiter des „Eifelturms“, einer sehr erfolgreichen Kabarett- und Kleinkunstbühne in Köln.</p>
<p>Dass Jan Bergrath sogar in der Fernsehserie „Auf Achse“ mit Manfred Krug mitspielen durfte, ist bei all den Aktivitäten eigentlich eine Randbemerkung. Vom damaligen Fernfahrer-Chefredakteur zur Drehreportage geschickt schlüpfe Bergrath schnell in die Rolle eines Fernfahrers. Die Folge „In der Höhle der Löwen“ zeigen seinen Einsatz, zu sehen auf Youtube.</p>
<p>Jan Bergrath hat immer für eine bessere Welt in der Transportwirtschaft gekämpft – oftmals mit viel Erfolg. Dafür gebührt ihm Anerkennung. Seinen eigenen Kampf gegen seine heimtückische Krankheit hat er letztlich verloren. Das macht die gesamte Branche sehr traurig.</p>
<p>Werner Bicker</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hans Herrmann gestorben: „Hans im Glück“ hat viele Unfälle überlebt</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/01/hans-herrmann-gestorben-hans-im-glueck-hat-viele-unfaelle-ueberlebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 11:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Man nennt ihn auch „Hans im Glück“, denn in der Zeit, als der „rasende Konditor“, wie man ihn auch nannte, Rennen fuhr, verunglückten jedes Jahr bis zu vier Formel-1-Rennfahrer tödlich. Hans Herrmann überlebte. Jetzt starb er am 9.Januar 2026 im Alter von 97 Jahren. Erstmals erlebte ich Hans Hermann 1956 bei einem Sportwagenrennen auf dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man nennt ihn auch „Hans im Glück“, denn in der Zeit, als der „rasende Konditor“, wie man ihn auch nannte, Rennen fuhr, verunglückten jedes Jahr bis zu vier Formel-1-Rennfahrer tödlich. Hans Herrmann überlebte. Jetzt starb er am 9.Januar 2026 im Alter von 97 Jahren.</strong></p>
<p>Erstmals erlebte ich Hans Hermann 1956 bei einem Sportwagenrennen auf dem Nürburgring und danach gab es viele Begegnungen mit ihm sowohl als Fan mit Hans Hermann auf der Rennstrecke als auch im eher privaten Bereich. Ich erinnere mich: 1954 kam Mercedes zurück in die Formel 1 und es gab gleich einen Doppelsieg in der französischen Champagner-Metropole Reims. Der legendäre Argentinier J. M. Fangio (5 x Weltmeister) gewann vor dem Deutschen Karl Kling und Hans Herrmann, gerade mal 26 Jahre alt, fuhr die schnellste Runde. Deutschland, noch gebeutelt vom 2. Weltkrieg, jubelte, zumal am selben Tag die Mannschaft mit Fritz Walter auch noch Fußball-Weltmeister wurde. Ich war damals 13 Jahre alt und wollte unbedingt Rennfahrer werden (was später mein Vater nicht zuließ – man wurde erst mit 21 volljährig). 1956 sah ich Hans Herrmann erstmals persönlich auf dem Nürburgring. Er fuhr in der damals auch von F1-Fahrern besetzten 1,5-Liter-Sportwagenklasse einen Porsche Spyder und gewann. Ich bekam ein Autogramm und bin heute noch stolz darauf.</p>
<p><a href="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/1-Hans-Herrmann-1957-GP-Deutschl-NuerbR.tif"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-14266" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/1-Hans-Herrmann-1957-GP-Deutschl-NuerbR.tif" alt=""></a><strong>Persönliche Begegnungen und Erinnerungen</strong></p>
<p>Als Rennfan erlebte ich weitere Rennen mit Hans Herrmann. Im Einzelnen waren dies:</p>
<ul>
<li>&nbsp;1957 GP von Deutschland (Maserati F1)</li>
<li>&nbsp;1958 GP von Deutschland (Maserati F1 und Borgward 1,5)</li>
<li>&nbsp;1958 Großer Bergpreis von Deutschland (Borgward 1,5)</li>
<li>&nbsp;1958 1.000 km Rennen Nürburgring (Porsche)</li>
<li>&nbsp;1960 GP der Solitude (Porsche F2)</li>
<li>&nbsp;1961 GP der Niederlande (Porsche F1)</li>
<li>&nbsp;1962 1.000 km Rennen Nürburgring (Porsche 718 WRS</li>
<li>&nbsp;1968 1.000 km-Rennen Nürburgring (Porsche 907)</li>
<li>&nbsp;1969 1.000 km Rennen Nürburgring (Porsche 908/2)</li>
<li>&nbsp;1970&nbsp;1.000 km Rennen Nürburgring (Porsche 908/3)</li>
</ul>
<p>Natürlich war ich auch auf zahlreichen Oldtimer-Veranstaltungen dabei, bei denen Hans Herrmann mit historischen Fahrzeugen am Start war. Hans Herrmann war (fast) immer vorne mit dabei – bis zu seinem Sieg 1970 beim 24h-Rennen von Le Mans. Danach zog er sich vom Rennsport zurück und fuhr bei historischen Rennsportveranstaltungen Rennfahrzeuge aus seiner früheren Zeit (überwiegend Mercedes F1 oder Porsche F1). Bei den zahlreichen Starts bei den 1.000 km Rennen erreichte Hans Herrmann immer wieder Podestplätze – aber einen Sieg gab es nicht.</p>
<p><strong>Der Mensch Hans Herrmann</strong></p>
<p>Vor sieben Jahren, Hans Hermann war 90 Jahre alt, begegneten wir uns auf der Essener Techno Classica: „Natürlich bin ich mit dem eigenen Auto gekommen“, so der Altstar. Auf dem Stand des Stuttgarter Galeristen Conny Constantin – hier wurde gerade das neueste Portrait von Hans Herrmann ausgestellt, gemalt von russischen Künstler Viro aus St. Petersburg – wurden Nachdrucke des Bildes signiert. Der russische Künstler, Hans Herrmann sowie der Käufer des Bildes waren zufrieden und Hans Herrmann freute sich, im Mittelpunkt zu stehen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14270" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Essen-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Essen-300x200.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Essen-1024x683.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Essen-768x512.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Essen-1536x1024.jpg 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/7-Essen-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 2</p>
<p>Begeistert berichtete er beispielsweise von einem Zusammentreffen mit Sebastian Vettel. „Das ist ein super Typ“, so Hans Herrmann über den 60 Jahre jüngeren Ausnahmefahrer. Dazwischen liegen ja Welten, wenn man bedenkt, dass man 1954 noch mit einem Polo-Hemd und einem&nbsp;offenen Sturzhelm fuhr. Heute erinnert allein die Sicherheitskleidung mehr an die eines Astronauten. Dafür überleben Rennfahrer spektakuläre Stürze, während diese früher nahezu immer tödlich endeten.</p>
<p>Auch erinnere ich mich noch gut daran, als im ehrwürdigen Stuttgarter WAC Autoclub meine Frau neben Hans Herrmann sitzt, während ich einen Vortrag über mein Idol Wolfgang Graf Berghe v. Trips halte. Hans Herrmann isst „Kutteln“. „Die bekomme ich zu Hause nicht“, so Hans Herrmann zu meiner Frau. Allein schon an der Auswahl des Essens merkte man die „Bodenständigkeit“ des Altstars mit Wurzeln im Schwabenland. Übrigens mit über 80 Jahren war er noch Unternehmer und betrieb mit seiner Frau Marlene ein Autozubehörgeschäft. Seine beiden Söhne sind anderweitig erfolgreich. Außerdem: Ich habe von Hans Herrmann im Laufe von 70 Jahren mehrere Autogramme bekommen. Sie sind heute noch lesbar und ein Vergleich mit früher zeigt, dass sie sich kaum verändert haben – daran sollten sich die Stars von heute mal ein Beispiel nehmen. Was man heute als Autogramm bekommt ist „Gekrickel“.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14269" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/6-Ausstellung-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/6-Ausstellung-300x196.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/6-Ausstellung-768x501.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/6-Ausstellung-550x360.jpg 550w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/01/6-Ausstellung.jpg 916w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 3</p>
<p><strong>Benzingespräche</strong></p>
<p>Der Abend mit Hans Herrmann und anderen Gästen beim Stuttgarter WAC Autoclub war unterhaltsam und der Trollinger Wein schmeckte auch. Mit von der Partie war auch Herbert Völker, ein bekannter Motorsporthistoriker und Autor eines Buches über Hans Herrmann. Bernhard Völker hatte ich 1956 erstmals am Nürburgring kennengelernt und später sahen wir uns bei verschiedenen Motorsportveranstaltungen immer mal wieder. Immer dann, wenn wir bei den „Benzingesprächen“ zu bestimmten Rennen kamen und Hans Herrmann auch nicht mehr wusste, ob er das Rennen gewonnen hatte, dann kam die Aussage: „Da müssen Sie Herrn Völker fragen.“ Ja, es war wirklich so, dass der Historiker Völker die Rennsportzeit von Hans Herrmann besser kannte als er selbst.</p>
<p><strong>Resümee</strong></p>
<p>Jetzt ist einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer mit 97 Jahren von uns gegangen. Er hat Rennfahrzeuge nahezu aller Marken (Porsche, Mercedes, Borgward, Ferrari, Abarth, Maserati, BRM u.a.) in der Formel 1, bei Sportwagen-Rundstrecken und Bergrennen gefahren. Er hat – was damals selten war – überlebt. „Hans im Glück“ &#8211; ein außergewöhnlicher Mensch an den sich Menschen aus der Motorsportszene gerne erinnern werden.</p>
<p><em>Autor: Klaus Ridder; Abbildungen: Klaus Ridder und Geschi Ridder)</em></p>
<p>Abbildungen</p>
<p>Abb. 1 (Aufmacherfoto): Eifelrennen: Beim Eifelrennen 2010 fuhr Hans Herrmann den Mercedes-Benz W196, mit dem er bereits 1954/55 am Start war (Foto: Klaus Ridder).</p>
<p>Abb. 2: Techno Classica Essen 2023: Auf der Techno Classica stellte Galerist Conny Constantin ein Portrait von Hans Herrmann vor. Künstler Viro und Hans Herrmann (Foto: Klaus Ridder).</p>
<p>Abb. 3: Gesammelte Werke: Hans Herrmann hat viele seiner Trophäen dem Stuttgarter Meilenwerk zur Verfügung gestellt (Foto: Klaus Ridder).</p>
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		<title>Beate Glaser verstorben</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2025/10/beate-glaser-verstorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 17:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Verband der Motorjournalisten VdM trauert um ein langjähriges Mitglied. Am 13. Oktober verstarb Beate M. Glaser, Herausgeberin und Chefredakteurin des &#8222;kraftfahrt-berichters (kb)&#8220; und Trägerin der Johny-Rozendaal-Uhr, einer Journalistenauszeichnung des VdM. Ihr Sohn Kristian hat ihr diesen Nachruf verfasst, den wir hier gerne veröffentlichen: Beate Glaser übernahm 1973 von ihrem viel zu früh verschiedenen Ehemann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband der Motorjournalisten VdM trauert um ein langjähriges Mitglied. Am 13. Oktober verstarb Beate M. Glaser, Herausgeberin und Chefredakteurin des &#8222;kraftfahrt-berichters (kb)&#8220; und Trägerin der Johny-Rozendaal-Uhr, einer Journalistenauszeichnung des VdM. Ihr Sohn Kristian hat ihr diesen Nachruf verfasst, den wir hier gerne veröffentlichen:</p>
<p>Beate Glaser übernahm 1973 von ihrem viel zu früh verschiedenen Ehemann Hermann Glaser, Motorjournalist der ersten Stunde, die Leitung des „kb“. Ohne journalistische oder fachliche Vorkenntnisse machte sie sich beherzt an die neue Aufgabe und qualifizierte sich beharrlich und auf hohem Niveau zu nahezu allen Themen der Branche. Mit ihrem meinungsstarken und zugleich hilfsbereiten Auftritt verschaffte sie sich als eine der ersten Frauen im stark von Männern dominierten Motorjournalismus früh den Respekt der Fachwelt.</p>
<p>Unter ihrer Leitung entwickelte sich der „kb“ zu einem thematisch breit berichtenden Presse- und Informationsdienst, dessen Artikel in der Sache verläßlich, in der Qualität anspruchsvoll, in der Sprache allgemeinverständlich und für Fachleute wie für Laien aufschlußreich waren und sind. Bei ihrer Arbeit als Chefredakteurin stand für sie stets der Mensch im Mittelpunkt. So legte sie größten Wert auf die Nutzerfreundlichkeit und Alltagstauglichkeit von Technik und Produkt. Im Umgang hielt sie Anstand, Fairneß und Kollegialität hoch.</p>
<p>Das meiste Herzblut brachte Beate Glaser für die Verkehrssicherheit auf, besonders bei Kindern, weil es ihr immer darum ging, Menschenleben zu retten und zu schützen. Das hinderte sie nicht, zusammen mit Kollegen schnelle Autos am Limit und besonders gern deren Kurvenverhalten in Serpentinen zu testen.</p>
<p>So machte sie den„kb“ in kürzester Zeit zu einem der angesehensten Fachmedien im deutschsprachigen Raum, abgedruckt von allen großen Tageszeitungen und den Fachzeitschriften, ausgewertet von Organisationen und Verbänden, von Presseagenturen, Radio- und Fernsehsendern. Sie wurde mehrfach für ihre Arbeit zur Verkehrssicherheit ausgezeichnet und war Trägerin der Johny-Rozendaal-Uhr des Verbands der Motorjournalisten für die Verdienste um die Profession.</p>
<p>Als in den 1990er Jahren PR- und Dumpingjournalismus durch das Internet Auftrieb erhielten, verschlechterten sich die Bedingungen für Qualitätsjournalismus. Um so überzeugter hielt Beate Glaser an ihrem Credo fest, dass ein Journalist der Wahrheit, der profunden Berichterstattung und dem Interesse der Leserinnen und Leser verpflichtet ist. Über weit mehr als 50 Jahre achtete sie kompromisslos darauf, dass der„kraftfahrt-berichter“ seine Unabhängigkeit wahrte: eine lebenslange Verpflichtung gegenüber den Lesern und der demokratischen Öffentlichkeit. So arbeitete sie bis zuletzt in der Redaktion.</p>
<p>(kb/bic)</p>
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		<title>Steiger schreibt für Oldtimer Markt</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2025/10/steiger-schreibt-fuer-oldtimer-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 09:50:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Oldtimer Markt hat jetzt einen Chefreporter: Christian Steiger (57) bereichert seit dem 1. Oktober 2025 die von Dirk Ramackers (57) und Lukas Hambrecht (36) geleitete Redaktion. Steiger sei der Wunschkandidat für die neu geschaffene Position gewesen, so Chefredakteur Ramackers.&#160; Steiger arbeitete zuletzt als freiberuflicher Journalist. Davor war er unter anderem als Chefredakteur von Auto Zeitung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oldtimer Markt hat jetzt einen Chefreporter: Christian Steiger (57) bereichert seit dem 1. Oktober 2025 die von Dirk Ramackers (57) und Lukas Hambrecht (36) geleitete Redaktion. Steiger sei der Wunschkandidat für die neu geschaffene Position gewesen, so Chefredakteur Ramackers.&nbsp;</p>
<p>Steiger arbeitete zuletzt als freiberuflicher Journalist. Davor war er unter anderem als Chefredakteur von Auto Zeitung Classic Cars für die Bauer Media Group, als Chefredakteur von Auto Bild Klassik und Auto Bild Reisemobil für Axel Springer sowie für die Motor Presse Stuttgart tätig. Der gelernte Journalist kennt die Branche wie kaum ein anderer.</p>
<p><strong>Zurück zu den journalistischen Wurzeln</strong></p>
<p>Nach über 30 Jahren kehrt Christian Steiger nun zu der Zeitschrift zurück, die 1985 die erste Oldtimer-Geschichte des damals 17-Jährigen über einen Borgward P100 veröffentlichte. Nach seiner Zeit als Nachwuchs-Reporter bei einer Tageszeitung kam Steiger 1990 als Redakteur nach Mainz und wurde später stellvertretender Chefredakteur von Oldtimer Praxis.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Daimler Truck: Johnson folgt auf Howe</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2025/09/daimler-truck-johnson-folgt-auf-howe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:04:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
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					<description><![CDATA[Andrew „Andy“ Johnson (53), derzeit Leiter der Unternehmenskommunikation bei Daimler Truck North America (DTNA), wird Jörg Howe als Leiter der globalen Unternehmenskommunikation und External Affairs bei Daimler Truck ab dem 1. Januar 2026 nachfolgen. Johnson startete bei Daimler Truck North America im Lkw-Werk in Portland 1991 während seines Universitätsstudiums. Nach seinem Abschluss in Betriebswirtschaft (Werbung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andrew „Andy“ Johnson (53), derzeit Leiter der Unternehmenskommunikation bei Daimler Truck North America (DTNA), wird Jörg Howe als Leiter der globalen Unternehmenskommunikation und External Affairs bei Daimler Truck ab dem 1. Januar 2026 nachfolgen.</p>
<p>Johnson startete bei Daimler Truck North America im Lkw-Werk in Portland 1991 während seines Universitätsstudiums. Nach seinem Abschluss in Betriebswirtschaft (Werbung und Marketing) begann er seine berufliche Laufbahn im Garantiebereich des<br />
Unternehmens, bevor er ins Marketing wechselte. Seitdem hatte er verschiedene Führungspositionen als Kommunikations- und Markenmanager bei Freightliner und Western Star inne. In seiner aktuellen Position leitet er seit 2021 die<br />
Unternehmenskommunikation für Daimler Truck in Nordamerika.<br />
In seiner zukünftigen Rolle als Leiter der globalen Unternehmenskommunikation und External Affairs wird er die strategische Führung bei der Gestaltung der globalen Kommunikation von Daimler Truck übernehmen und die Reputation des Unternehmens, das Stakeholder-Engagement sowie die Ausrichtung auf die Unternehmensziele stärken.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-13962" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/09/25DT248_002-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/09/25DT248_002-250x300.jpg 250w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/09/25DT248_002-853x1024.jpg 853w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/09/25DT248_002-768x922.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/09/25DT248_002-1280x1536.jpg 1280w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/09/25DT248_002-1707x2048.jpg 1707w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p>Jörg Howe (68) wird Ende dieses Jahres nach 17 Jahren bei der Daimler AG und der Daimler Truck AG in den Ruhestand gehen. Howe begann als freier Journalist für die ARD und als Korrespondent für die Nachrichtenagentur dpa. Er war Redaktionsleiter, Chefredakteur und Geschäftsführer von Sat.1 sowie Geschäftsführer von N24. Im Jahr 2004 übernahm er die Unternehmenskommunikation bei KarstadtQuelle/Arcandor. Ab 2008 war er für die globale Unternehmenskommunikation der Daimler AG verantwortlich, bevor er 2021 zu Daimler Truck wechselte. Dort wurde er Leiter der globalen Unternehmenskommunikation und External Affairs für Daimler Truck.</p>
<p>(Daimler Truck/bic)</p>
<p>Fotos: Daimler Truck</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Rieger spricht für den DVR</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2025/08/rieger-spricht-fuer-dvr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 07:48:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://motorjournalist.de/?p=13910</guid>

					<description><![CDATA[Seit dem 15. Juli ist Christoph Rieger Pressesprecher des DVR. Er war von 2011 bis 2024 Veranstaltungs- und Kommunikationsleiter des Jungen Programms beim Internationalen Literaturfestival Berlin, daneben übte er eine freiberufliche Tätigkeit als Journalist und Autor sowie Juror in Literaturjurys aus. (DVR/bic) Foto: DVR]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 15. Juli ist Christoph Rieger Pressesprecher des DVR. Er war von 2011 bis 2024 Veranstaltungs- und Kommunikationsleiter des Jungen Programms beim Internationalen Literaturfestival Berlin, daneben übte er eine freiberufliche Tätigkeit als Journalist und Autor sowie Juror in Literaturjurys aus.</p>
<p>(DVR/bic)<br />
Foto: DVR</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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