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	<title>Journalismus &#8211; Motorjournalist</title>
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	<description>Verband der Motorjournalisten e.V.</description>
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		<title>Claudia Pfleging vom VdM für Verdienste um den Motor- und Mobilitätsjournalismus ausgezeichnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2026 08:36:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Journalistenpreis des Verband der Motorjournalisten (VdM), die traditionsreiche Johny-Rozendaal-Uhr, geht in diesem Jahr an Claudia Pfleging. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verband den langjährigen und unermüdlichen Einsatz von Pfleging als Chefredakteurin des Special-Interest-Magazins „Freie Werkstatt“. Verliehen wurde der Preis im Rahmen des Techno Classica Salon in der Dortmunder Westfalenhalle mit Unterstützung der S.I.H.A. Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Journalistenpreis des Verband der Motorjournalisten (VdM), die traditionsreiche Johny-Rozendaal-Uhr, geht in diesem Jahr an Claudia Pfleging. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verband den langjährigen und unermüdlichen Einsatz von Pfleging als Chefredakteurin des Special-Interest-Magazins „Freie Werkstatt“. Verliehen wurde der Preis im Rahmen des Techno Classica Salon in der Dortmunder Westfalenhalle mit Unterstützung der S.I.H.A.</strong></p>
<p>Der Verband der Motorjournalisten – Die Experten für Mobilität (VdM) hat am 25.September 2026 die langjährige Redakteurin und Chefredakteurin von „Freie Werkstatt“, Claudia Pfleging, für ihre besonderen Verdienste rund um den Motor- und Mobilitätsjournalismus gewürdigt und mit der Johny-Rozendaal-Uhr ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Techno Classica Salon in der Dortmunder Westfalenhalle am Messestand der S.I.H.A. (Ständige Internationale Ausstellung historischer Automobile) statt, die die Messe organisiert. In diesem Jahr unterstützte die S.I.H.A. mit der Projektleiterin des Techno Classica Salon, Janine Franssen, die Verleihung der Johny-Rozendaal-Uhr als Sponsor. Mit der Auszeichnung würdigt der VdM Pfleging als „herausragende und prägende Persönlichkeit des Fachjournalismus und starke Stimme für die Rechte der freien Werkstätten“ sowie für ihren „aufrichtigen, objektiven und unermüdlichen wie fairen Journalismus“.</p>
<p><strong>Integre Journalistin mit klarem Blick für das Wichtige</strong></p>
<p>In ihrer Laudatio hob Isabella Finsterwalder, VdM Vorstandsmitglied und Regionalkreisleiterin Süddeutschland, nicht allein die beruflichen Stationen und Leistungen von Claudia Pfleging hervor, sondern vor allem die Menschen, die die Preisträgerin auf ihrem journalistischen Weg begleitet und geprägt haben. Dafür ließ die Laudatorin zahlreiche Weggefährtinnen und Weggefährten aus dem beruflichen Umfeld zu Wort kommen und verband deren persönliche Erinnerungen und Einschätzungen zu einem facettenreichen Bild von Claudia Pfleging. Die Beiträge machten die große Bedeutung der Journalisten für Kolleginnen und Kollegen sowie das Umfeld des Motor- und Mobilitätsjournalismus mehr als deutlich.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14821" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_2-1-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_2-1-300x193.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_2-1-1024x658.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_2-1-768x494.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_2-1-760x490.jpg 760w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_2-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 2</p>
<p>Pfleging, die 1993 als Redakteurin der neu von Manfred Kaufhold gegründeten „Freie Werkstatt“ begonnen hatte und seit 1999 deren Chefredakteurin ist, gilt als eine der profiliertesten Stimmen und Kennerinnen der freien Werkstattszene, die deren Entwicklung begleitet, beobachtet und geprägt hat und zwar „mit journalistischer Klarheit, großer Branchenkenntnis und außerordentlichem persönlichem Engagement“, so der VdM.</p>
<p>„Es ist für mich eine große Ehre in den Kreis der ausgezeichneten Motor- und Mobilitätsjournalisten aufgenommen worden zu sein. Vielen Dank für den ganz besonderen Abend, der mir lange in Erinnerung bleiben wird. Eine solche Auszeichnung für eine Arbeit zu erhalten, die von Leidenschaft geprägt ist, bedeutet mir sehr viel. Ganz besonderen Dank an die vielen Menschen, die mich gefordert und gefördert haben und die mir offen und respektvoll begegnet sind. Guter Journalismus braucht Vertrauen und respektvollen Austausch“, sagt Claudia Pfleging mit Blick auf die Auszeichnung.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14822" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_3-1-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_3-1-300x193.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_3-1-1024x658.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_3-1-768x494.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_3-1-760x490.jpg 760w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/10/Abb_3-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 3</p>
<p><strong>Ein Journalismuspreis mit Geschichte</strong></p>
<p>Pfleging ist bereits die 38. Trägerin der Johny-Rozendaal-Uhr, die im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehen wird. Seit 1958, als die Uhr aus dem Nachlass des niederländischen VdM Ehrenmitglieds Johny-Rozendaal an den Journalistenverband ging, wird sie an Journalistinnen und Journalisten vergeben, die sich in besonderer Weise um den Motor- und Mobilitätsjournalismus verdient gemacht haben. In der Uhr, die von Generation zu Generation, von Journalist zu Journalistin weiterwandert sieht der VdM Vorsitzende Markus Burgdorf ein gutes Symbol für den Journalismusberuf, „denn auch Journalismus lebt davon, Erfahrungen weiterzugeben. Von Kolleginnen und Kollegen zu lernen und gleichzeitig immer wieder neue Perspektiven einzunehmen&#8220;.</p>
<p><em>Autor: VdM, Fotos: Batuhan Pehlivan</em></p>
<p><strong>Abb. 1 (Aufmacherbild)</strong>: Feierliche Übergabe: VdM Vorsitzender Markus Budrgdorf übergibt die Johny-Rozendaal-Uhr (JRU) an die diesjährige Preisträgerin Claudia Pfleging, Chefredakteurin „Freie Werkstatt“</p>
<p><strong>Abb. 2</strong>: Ließ in ihrer Laudatio zahlreiche Weggefährten und -gefährtinnen der JRU Siegerin zu Wort kommen: VdM Vorstandsmitglied Isabella Finsterwalder</p>
<p><strong>Abb. 3</strong>: Mit der strahlenden JRU Siegerin Claudia Pfleging in der Mitte (v. l.): VdM Vorsitzender Markus Burgdorf, die ATZ Group Managing Direktoren Marius Kaufhold, Joscha Dünwald und Mike Kaufhold sowie VdM Vorstandsmitglied Isabella Finsterwalder</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mein Nürburgring – 100 Jahre Rennstrecke – 70 Jahre live dabei: Ein Buch von Klaus Ridder</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/08/mein-nuerburgring-100-jahre-rennstrecke-70-jahre-live-dabei-ein-buch-von-klaus-ridder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 10:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Nürburgring, die wohl schönste und bekannteste Rennstrecke der Welt, wird 100 Jahre alt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 27.9.1927. Er blickt auf eine sehr abwechs-lungsreiche Geschichte und es drohte sogar das ‚Aus‘! Klaus Ridder aus Siegburg hat über 70 Jahre die Geschicke der legendären Rennstrecke hoch oben in der Eifel verfolgt, in Bildern festgehalten und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Nürburgring, die wohl schönste und bekannteste Rennstrecke der Welt, wird 100 Jahre alt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 27.9.1927. Er blickt auf eine sehr abwechs-lungsreiche Geschichte und es drohte sogar das ‚Aus‘! Klaus Ridder aus Siegburg hat über 70 Jahre die Geschicke der legendären Rennstrecke hoch oben in der Eifel verfolgt, in Bildern festgehalten und seine Erinnerungen niedergeschrieben. </strong></p>
<p>Entstanden ist jedoch nicht wieder nur eine ‚Chronik‘ über den Nürburgring. Nein, es sind Geschichten über Rennen und Menschen rund um die alte Nürburg, die seit hunderten Jahren die Landschaft südlich der Hohen Acht prägt und der Rennstrecke ihren Namen gab. 1956 fuhr Klaus Ridder als 14-Jähriger von seinem Wohnort in der südlichen Lüneburger Heide mit dem Fahrrad zum Nürburgring. Als ‚Junge vom Dorf‘ sah er ‚richtige Rennwagen‘ und die Fahrer der damaligen Zeit wie J. M. Fangio, Stirling Moss, Graf Trips oder Hans Herrmann. Er bekam sogar lesbare Autogramme!</p>
<p><strong>Faszinierende Fotos in Schwarz-Weiß </strong></p>
<p>Dabei war er schon im Besitz eines Fotoapparats. Das war eine 20 Jahre alte ‚Balgenka-mera‘ seines Vaters. Filme und Entwicklung waren damals noch teuer – und so be-schränkte er sich auf wenige Aufnahmen. Für jedes folgende Bild musste der Rollfilm weitergedreht werden. Auch die Verschlusszeiten des Kameraobjektivs waren noch nicht so berauschend. Gleichwohl kamen faszinierende Fotos in Schwarz-Weiß dabei heraus. Bis heute hat er, mittlerweile mit modernster Fototechnik einschließlich eines 400-Millimeter-Teleobjektivs, zigtausende Bilder gemacht, von denen viele in diesem Buch abgebildet sind.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14623" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/DKW-000km-Rennen-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/DKW-000km-Rennen-300x213.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/DKW-000km-Rennen-1024x728.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/DKW-000km-Rennen-768x546.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/DKW-000km-Rennen-1536x1092.jpg 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/DKW-000km-Rennen-2048x1456.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 1</p>
<p><strong>Interviews mit zahlreichen „Ringmenschen“</strong></p>
<p>Zusätzlich finden sich im Buch historische Bilder, die vor seiner Zeit aufgenommen worden sind. Ridder hat während der Recherche für das Buch Menschen besucht, die mit dem Nürburgring verbunden waren und noch eine ‚Fotokiste‘ mit wunderschönen Aufnahmen verwahrten. Diese ‚Ringmenschen‘ zu interviewen war ein besonderes Vergnügen. Die Begegnung mit Gisela Herbstrith (gest. 2021), damals 94, der Tochter des Nürburgring Erbauers Dr. Otto Creutz, war besonders nachdrücklich. Sie konnte sich noch an die Eröffnung des Nürburgrings erinnern, an der sie als 5-Jährige teilnehmen durfte. Von Marianne Genn, der langjährigen Chefsekretärin vieler Nürburgring-Chefs, bekam Ridder Bilder und Adressen und Tipps von weiteren ‚Ringmenschen‘.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14624" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/2-Ferrari-Days-Brueder-chumi-I-iii-300x278.jpg" alt="" width="300" height="278" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/2-Ferrari-Days-Brueder-chumi-I-iii-300x278.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/2-Ferrari-Days-Brueder-chumi-I-iii-1024x950.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/2-Ferrari-Days-Brueder-chumi-I-iii-768x712.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/2-Ferrari-Days-Brueder-chumi-I-iii-1536x1424.jpg 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/2-Ferrari-Days-Brueder-chumi-I-iii-2048x1899.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 2</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Chronik in Geschichten und Anekdoten</strong></p>
<p>Rennfahrer der Vorkriegszeit wie Rudolf Caracciola, Hermann Lang, Hans Stuck, Schorsch Meier oder H.P. Müller lernte er persönlich kennen und erlebte sie bei Rennen. Deren ‚Rennzeiten‘ hat er in der Literatur recherchiert und lässt sie zu Wort kommen, wie sie ihre Rennerlebnisse in ihren Biografien erzählen. Nach Fertigstellung des Manuskriptes stellte Klaus Ridder fest, dass es dann doch so eine Art ‚Chronik‘ der 100 Jahre Nürburgring geworden ist – allerdings eine Chronik in Geschichten und Anekdoten.</p>
<p><strong>Der Autor </strong></p>
<p>Klaus Ridder war 30 Jahre im Bundesverkehrsministerium in Bonn als diplomierter Ex-perte für den Gefahrguttransport aktiv – der ‚Gefahrgutpapst‘. Bis heute ist sein Hobby der Motorsport.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14625" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/7-Klaus-Ridder-Rindt-Ausstellung-2012-Mainz-10-Kopie-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/7-Klaus-Ridder-Rindt-Ausstellung-2012-Mainz-10-Kopie-300x200.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/7-Klaus-Ridder-Rindt-Ausstellung-2012-Mainz-10-Kopie-1024x683.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/7-Klaus-Ridder-Rindt-Ausstellung-2012-Mainz-10-Kopie-768x512.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/7-Klaus-Ridder-Rindt-Ausstellung-2012-Mainz-10-Kopie-1536x1024.jpg 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/08/7-Klaus-Ridder-Rindt-Ausstellung-2012-Mainz-10-Kopie.jpg 1620w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 3</p>
<p>„Mein Nürburgring – 100 Jahre Rennstrecke – 70 Jahre live dabei“ von Klaus Ridder, ISBN: 978-3-86476-209-3 – Preis 39,95 €, Hardcover, 176 Seiten, Format 29,7 x 21 cm</p>
<p>Abbildungen:</p>
<p>Abb. 1: Tödliches Ende: Der Schweizer Fausto Meyrat verunglückte beim 1000km-Rennen nach einer Kollission mir Stirling Moss tödlich (Foto: Klaus Ridder)</p>
<p>Abb. 2: Lange her: Michael Schumacher gewann 1995 als Erster ein F1-Rennen auf dem Nürburgring und zog über 100.000 Besucher an (Foto: Klaus Ridder)</p>
<p>Abb. 3: Geschichten aus dem Motorsport: Klaus Ridder mit einem Bild von Jochen Rindt in seiner Motorsport-Bibliothek (Foto: Geschi Ridder)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Motorsport-Enthusiast Klaus Ridder wird 85</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/08/motorsport-enthusiast-klaus-ridder-wird-85/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 15:39:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Er ist ein Phänomen an Energie, Fachwissen und Leidenschaft. Wer Klaus Ridder kennt, weiß, dass Stillstand für ihn keine Option ist. Am 4. August feiert unser VdM Vorstandskollege und Leiter des Regionalkreises West seinen 85. Geburtstag. Vor fünf Jahren blickten wir an dieser Stelle auf ein bewegtes Leben zurück, doch wer dachte, Klaus Ridder würde [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er ist ein Phänomen an Energie, Fachwissen und Leidenschaft. Wer Klaus Ridder kennt, weiß, dass Stillstand für ihn keine Option ist. Am 4. August feiert unser VdM Vorstandskollege und Leiter des Regionalkreises West seinen 85. Geburtstag.</strong></p>
<p>Vor fünf Jahren blickten wir an dieser Stelle auf ein bewegtes Leben zurück, doch wer dachte, Klaus Ridder würde es nun ruhiger angehen lassen, hat sich getäuscht. Auch mit 85 Jahren ist er der „Unruhestand“ in Person. Sein Terminkalender ist so prall gefüllt wie eh und je. Ob als Referent in Seminaren über den Transport gefährlicher Güter oder die Binnenschifffahrt auf dem Rhein oder zwischen der Vorstandsarbeit im VdM und seiner wissenschaftlichen Arbeit als Chairman der „Realisten“ in Sachen Energie- und Umweltpolitik – langweilig ist es ihm nie. Auch seine Reiselust hat ihn nie verlassen. So war er erst vor Kurzem auf den Spuren der Seidenstraße in Kirgisistan, Kasachstan und Usbekistan unterwegs.</p>
<p><strong>Weltweit gefragt, in der Region verwurzelt</strong><br />
Seine Expertise als „Gefahrgutpapst“ bleibt unerreicht. Klaus Ridder war 30 Jahre im Bundesverkehrsministerium in Bonn als diplomierter Experte für den Gefahrguttransport aktiv. Seine Wege führten ihn als Diplom-Ingenieur bis in die höchsten UN-Gremien nach Genf und Wien. Ob Doppelhüllentankschiffe auf dem Rhein oder der sichere Transport radioaktiver Stoffe in Moskau und Japan – Klaus Ridder hat durch seine hauptamtliche Tätigkeit im Ministerium und zahlreiche Lehrtätigkeiten zur Erhöhung der Sicherheit beim Transport gefährlicher Güter weltweit beigetragen. Dadurch wurden Standards gesetzt, die heute noch Bestand haben. Zahlreiche Fachbücher und tausende Artikel tragen seine Handschrift.</p>
<p><strong>Sein Herz schlägt für den Ring<br />
</strong>Bis heute ist sein Hobby der Motorsport. Auch seine wahre journalistische Passion gehört diesem Sport. Als Chronist der „Grünen Hölle“ und ehemaliger Pressesprecher der „Freunde des Nürburgrings“ hat er die Rennsportgeschichte nicht nur dokumentiert, sondern aktiv mitgestaltet. Seine Fotoausstellungen und Bücher wie „Helden des Nürburgrings“ oder sein jüngstes Werk „Mein Nürburgring – 100 Jahre Rennstrecke“ sind Zeugnisse einer lebenslangen Liebe zu Benzin und Asphalt. Allein 70 Jahre davon hat er hautnah miterlebt und gefiebert.</p>
<p><strong>Ehrenamtler aus Überzeugung<br />
</strong>Es ist diese Mischung aus tiefem Fachwissen und menschlicher Wärme, die ihn auszeichnet. Ob er Senioren in Siegburg betreut, die Geschichte seiner Heimat Helstorf aufarbeitet oder für den VdM die Werbetrommel rührt – Klaus Ridder tut dies immer mit 100-prozentigem Einsatz. Auszeichnungen wie die Johny-Rozendaal-Uhr des VdM, die Bronzene Ehrennadel des Automobil-Club Verkehr&nbsp;oder das Goldene Lorbeerblatt der Verkehrswacht zieren seine Vita, doch sein größter Antrieb bleibt die Neugier.</p>
<p>Klaus Ridder hat jahrzehntelang die Aktivitäten des VdM unterstützt. Seit 2015 bereichert er den Vorstand des VdM und organisiert mit viel Herzblut unter anderem Veranstaltung und Exkursionen für die Mitglieder. Der Verband hat im viel zu verdanken.</p>
<p>Lieber Klaus, wir wünschen Dir vor allem Gesundheit, weiter diesen wachen Geist und noch viele spannende Projekte im „Unruhestand“.</p>
<p>Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p><em>Autorin: Astrid Schafmeister, Abbildung:ein mit Hilfe der KI generiertes Bild</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurzgeschichten aus dem Wahnsinn: Beispiel Elektromobilität</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/07/kurzgeschichten-aus-dem-wahnsinn-beispiel-elektromobilitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 18:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Autor reist in seinem Buch „Kurzgeschichten aus dem Wahnsinn“ durch politische Debatten, Elektromobilität, Familienrituale, Münchner Lokalmythen und berufliche Sackgassen als wäre alles Teil eines großen Selbstversuchs. Für Automobiljournalistinnen und -journalisten ein besonderer Leckerbissen: Sein Kapitel über die Elektromobilität. Aber auch sonst lohnt sich die Lektüre, denn Autor Carlos Bekam schreibt so, wie manche Menschen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Autor reist in seinem Buch „Kurzgeschichten aus dem Wahnsinn“ durch politische Debatten, Elektromobilität, Familienrituale, Münchner Lokalmythen und berufliche Sackgassen als wäre alles Teil eines großen Selbstversuchs. Für Automobiljournalistinnen und -journalisten ein besonderer Leckerbissen: Sein Kapitel über die Elektromobilität. Aber auch sonst lohnt sich die Lektüre, denn Autor Carlos Bekam schreibt so, wie manche Menschen reden, wenn sie nach einem langen Tag ein Bier in die Hand gedrückt bekommen.</strong></p>
<p><strong>„</strong>Wie wir wissen, ist die Mobilität jetzt in der sich selbst verstärkenden Phase der Transformation hin zum elektrischen Fahren. Der deutsche Konservative stemmt sich immer noch dagegen. Er wird versuchen seine Regierung abzuwählen, wenn sie die notwendige Transformation unterstützt…“, mutmaßt der Autor unter dem Pseudonym Carlos Bekam in seinem Buch „Kurzgeschichten aus dem Wahnsinn in Kapitel 16 unter der Überschrift „Die Reichweitengeilheit der Deutschen“. Bekam fährt fort: „Als die deutschen Automobilhersteller endlich merkten, dass es doch einen Markt für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) gibt, fingen sie an, neue Fahrzeuge zu entwickeln, auf Basis der alten Standards…Die Autos wogen dann zweieinhalb Tonnen und bekamen fast eine Tonne Batterie, damit sie 600 bis 700 Kilometer Reichweite haben.“ Der Autor fragt sich sodann folgerichtig, warum der Deutsche unbedingt diese Reichweite brauche und kommt zu dem Schluss: „Der Deutsche braucht seine Reichweite auch wenn er sie nur in zwei Prozent der Fälle überhaupt nutzt.“ Seine sarkastische Frage auf diese Feststellung ist eindeutig: „Was hat es für einen Sinn, seinen Rücken und seine Blase zu foltern, nur um sieben Stunden lang durchfahren zu können?“.</p>
<p>Autor Carlos Bekam, geboren 1964, ist ein erfahrener internationaler Manager und Branchenkenner der Automobilindustrie. Er weiß, wovon er spricht, bekleidete er doch leitende Positionen bei namhaften Unternehmen der Automobilbranche. Seine berufliche Zeit führte ihn durch ganz Europa, die USA und Asien, wo er komplexe Programme verantwortete und nachhaltige Geschäftserfolge erzielte. Privat ist Carlos Bekam Naturliebhaber und verbringt seine freie Zeit gerne in den Bergen und am Meer. In seinem Debütwerk reist Carlos Bekam durch politische Debatten, Elektromobilität, Familienrituale, Münchner Lokalmythen und berufliche Sackgassen, als wäre alles Teil eines großen Selbstversuchs. Jeder Versuch fragt im Kern dasselbe: Wie bleibt man Mensch, wenn das Leben gleichzeitig Liebe, Lärm, Verantwortung, Krisen und Selbstzweifel liefert? Seine Antworten entstehen nicht als große Theorie, sondern aus Situationen, in denen man sich selbst wiedererkennt. Sein Humor wirkt nie wie bloße Ablenkung, sondern eher wie der Kitt, der die Risse des Alltags zusammenhält. Das Buch lohnt sich als Urlaubslektüre und mehr und das nicht nur für Insider der Mobilitätsbranche, sondern für alle, die auch gerne einmal herzhaft lachen oder zumindest schmunzeln wollen, da sie die ein oder andere im Buch festgehaltene Situation möglicherweise auch selbst nur zu gut kennen. Zudem schreibt Carlos Bekam so<strong>, </strong>wie manche Menschen reden, wenn sie nach einem langen Tag ein Bier in die Hand gedrückt bekomme: unzensiert, ehrlich, mit Herz und einer Portion Größenwahn, die man ihm erstaunlich schnell verzeiht…</p>
<p><em>IFi, Abb.: R.G.Fischer Verlag</em></p>
<p>Bekam, <em>Carlos Kurzgeschichten aus dem Wahnsinn 2026. 124 Seiten. Pb. € 12,90 (D) ISBN 978-3-8301-9339-5 R.G.Fischer Verlag</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nationales Auto Museum: The Loh Collection &#8211; Hochschulcampus und Rallye-Legenden</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2026/04/nationales-auto-museum-the-loh-collection-hochschulcampus-und-rallye-legenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 14:09:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://motorjournalist.de/?p=14412</guid>

					<description><![CDATA[Abseits aller Verkehrsströme inmitten des Siegerlandes in Dietzhölztal südlich des Rothaargebirges gelegen überrascht das Nationale Auto Museum – The Loh Collection – immer wieder mit Neuigkeiten. So erweitern nicht nur immer verschiede Fahrzeuge die einmalige Sammlung von Automobil-Raritäten, sondern auch Studiengängen zur Historie der Mobilität. Der führende Gutachter für Unfallforschung in Deutschland, Prof. Dr. Jochen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abseits aller Verkehrsströme inmitten des Siegerlandes in Dietzhölztal südlich des Rothaargebirges gelegen überrascht das Nationale Auto Museum – The Loh Collection – immer wieder mit Neuigkeiten. So erweitern nicht nur immer verschiede Fahrzeuge die einmalige Sammlung von Automobil-Raritäten, sondern auch Studiengängen zur Historie der Mobilität. Der führende Gutachter für Unfallforschung in Deutschland, Prof. Dr. Jochen Buck, erläuterte anlässlich einer Pressekonferenz die Einzelheiten.</strong></p>
<p>Das Nationale Auto Museum entstand aus der Idee des leidenschaftlichen Autosammlers Prof. Dr.-Ing. Friedhelm Loh, der 2023 seine private Sammlung edler Automobile der Öffentlichkeit zugänglich machte. Und die Sammlung kann sich sehen lassen. Da ist der Nachbau des Benz‘schen Dreirads aus dem Jahre 1886 – Berta Benz fuhr mit diesem ersten Auto der Weltgeschichte von Ladenburg nach Pforzheim –, ein Lohner-Hybrid-Feuerwehrwagen oder gar ein F1-Ferrari von Michael Schumacher. Insgesamt umfasst die ausgestellte Sammlung etwa 150 Exponate. Hinzu kommen noch zahlreiche Fahrzeuge, die außerhalb der denkmalgeschützten Werkshallen gelagert werden. Übrigens, das Auto Museum wurde von der Federation Internationale Automobile (FIA) 2023 mit einer besonderen Trophäe, dem Founding Members Club Herritage Cup ausgezeichnet, die im Rahmen der Verleihung von Fahrer-Weltmeister-Trophäen in London erfolgte.</p>
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<p><strong>Einmalig in Deutschland: Das Museum als Hochschulcampus</strong></p>
<p>Das überragende Fahrzeugportfolio und die professionelle Kuration machen das Museum auch für Forschung und Lehre interessant. Zeitgleich mit der Eröffnung nahm daher der „Hochschulcampus Nationales Automuseum“ der Fakultät Wirtschaft und Recht der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) dort seine Arbeit auf. Die HfWU steht für Wirtschaft und Umwelt sowie Automobil- und Mobilitätswirtschaft. Die wissenschaftliche Leitung des Campus liegt in den Händen von Prof. Dr. Jochen Buck, dem führenden Gutachter für Unfallforschung in Deutschland. Er hält packende Vorlesungen im Bereich Automobil- und Mobilitätswirtschaft und ermöglicht „Erfahrungen live am Objekt“ in Dietzhölztal. Inzwischen haben am Nationalen Automuseum bereits rund 150 Teilnehmer den weltweit einzigartigen Zertifikatskurs zum Gutachter für klassische Fahrzeuge „Certified Expert for Historic Cars (CEHC)“ absolviert.</p>
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<p><strong>Masterstudiengang mit Abschluss „Master of Science“ </strong></p>
<p>Angesichts des großen Interesses hat Prof. Dr. Buck einen Masterstudiengang mit dem Abschluss „Master of Science“ an der HfWU zum Thema Automobilhistorie konzipiert. Bereits vor dem Start im November 2025 waren die erste Studienjahrgänge ausgebucht. Die Bestätigung des Landes Baden-Württemberg, wonach alle rechtlichen Anforderungen für eine neue Stiftungsprofessur am Nationalen Automuseum erfüllt sind, liegt ebenfalls vor. Aktuell läuft die Ausschreibung. Die Berufung erfolgt im Frühjahr 2026. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Wolfgang Henseler, Professor für Digitale Medien der Hochschule Pforzheim, mit dem Zertifikatskurs „Certified Expert for Car Design“ (CECD)“, der ebenfalls von der HfWU am Standort Dietzhölztal angeboten wird: Hier erhalten die Teilnehmer Kenntnisse zu Designgrundlagen, Bewertungskriterien für gutes Design, der Historie des Automobildesigns, Trends sowie Zukunftsszenarien.</p>
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<p><strong>Sonderausstellung „Rallye-Legenden – Zeitreise auf Asphalt, Schotter und Schnee“</strong></p>
<p>Fester Bestandteil des Nationalen Automuseums sind neben der umfangreichen Dauerausstellung saisonal wechselnde Sonderausstellungen mit speziellen Schwerpunkten. Nach „100 Jahre 24h Le Mans – der Mythos, die Helden, die Autos“, „Ferrari – Meisterstücke für Rennstrecke und Straße“ und „Grand Prix – Ikonen der Königsklasse“ eröffnete am 28. März 2026 die vierte Ausstellung. Die in dieser Form weltweit einzigartige Sonderschau porträtiert mit ausgesuchten Fahrzeugen rund ein Jahrhundert Rallyegeschichte. „Der Rallyesport hat eine Vielzahl faszinierender Automobile hervorgebracht“, sagt Museumsgründer Prof. Dr. Friedhelm Loh. „Er ist zweifelsfrei die kompletteste Disziplin in der facettenreichen Motorsportwelt.“ Die Bandbreite der ausgestellten Fahrzeuge reicht von Vorkriegsfahrzeugen aus dem Starterfeld der Rallye Monte Carlo über Ikonen der Gruppe-4-Zeit und eine einzigartige Zusammenstellung der legendären Gruppe B-Monster bis hin zu den Gewinnertypen der WRC-Ära. Aber auch Meilensteine aus der Historie des Wüsten-Marathons, der Rallye Dakar und Rekordfahrzeuge des Pikes Peak Hill Climb (Colorado), gehören zum spektakulären Ensemble der neuen Sonderausstellung. Vielfältig ist auch die Liste der Weltstars, die einst die gut zwei Dutzend Ausstellungsstücke über die Rallye-Pisten gejagt haben: Walter Röhrl gehört ebenso dazu wie Carlos Sainz, Rauno Aaltonen, Hannu Mikkola, Markku Alén, Michèle Mouton, Henri Toivonen, Ari Vatanen, Juha Kankkunen, Didier Auriol, Sébastien Loeb und Stéphane Peterhansel.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14417" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/04/Abb_5_-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/04/Abb_5_-300x225.jpg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/04/Abb_5_-1024x768.jpg 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/04/Abb_5_-768x576.jpg 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/04/Abb_5_-1536x1152.jpg 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2026/04/Abb_5_-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb. 5</p>
<p><u>Resümee</u></p>
<p>Seit der Eröffnung des Museums im Jahre 2023 gingen dort 230.000 Besucher ein und aus – Tendenz steigend. Allein 2025 waren es 100.000. Ziel des Museums und seines Gründers Prof. Dr. Loh ist es, die geschichtliche, technische und wirtschaftliche Entwicklung des Automobils zu dokumentieren. Und das ist in den drei Jahren seit Gründung auch vollauf gelungen. Ein Besuch lohnt sich!</p>
<p><em>Autor: Klaus Ridder</em></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong>Abb. 1 (Aufmacherbild): Eindrucksvoll: Eine moderne Verkleidung umgibt die historischen Werkshallen mit einem Schaufenster, in dem wechselnd Autoraritäten gezeigt werden (Quelle: K. Ridder).</p>
<p>Abb. 2: Prof. Dr.-Ing. Friedhelm Loh (re. im Bild): Sammler und Gründer des Nationalen Auto Museums (Quelle: K. Ridder).</p>
<p><strong>&nbsp;</strong>Abb. 3: Prof. Dr. Jochen Buck: führender deutscher Gutachter für Unfallforschung, der den Campus im Nationalen Deutschen Automuseum betreut (Quelle: K. Ridder).</p>
<p><strong>&nbsp;</strong>Abb. 4: Sonderausstellungen: Sie sind fester Bestandteil des Nationalen Auto Museums. Im Jahr 2026 lautet das Thema „Rallye Legenden“ (Quelle: K. Ridder).</p>
<p><strong>&nbsp;</strong>Abb. 5: Ein kleiner Flitzer aus Frankreich: Dieser Renault Alpine A110 1600 S hat Rallye-Geschichte geschrieben (Quelle: K. Ridder).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Autoren Union Mobilität stellt sich neu auf</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2025/11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 16:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer klaren Struktur und Frank Wald als künftigem Chefredakteur stellt sich die Autoren-Union Mobilität im kommenden Jahr neu auf. Die Gesellschafter – allesamt erfahrene Journalisten – verfolgen mit dem Umbau nicht nur Wachstumsziele. Sie wollen zugleich mehr Transparenz schaffen und eine sichere Grundlage für eine professionelle Zusammenarbeit legen. Künftig sollen die Online-Nachrichtenagenturen rund um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer klaren Struktur und Frank Wald als künftigem Chefredakteur stellt sich die Autoren-Union Mobilität im kommenden Jahr neu auf. Die Gesellschafter – allesamt erfahrene Journalisten – verfolgen mit dem Umbau nicht nur Wachstumsziele. Sie wollen zugleich mehr Transparenz schaffen und eine sichere Grundlage für eine professionelle Zusammenarbeit legen.<br />
Künftig sollen die Online-Nachrichtenagenturen rund um das Kernmedium Auto-Medienportal stärker als „Open-Source“-Plattform und Informationsdrehscheibe der Mobilitätsbranche fungieren. Getrennt davon entsteht ein digitaler Fachverlag als eigenständiges Geschäftsfeld. Seine Publikationen richten sich an Medienschaffende – also an alle, die Medien nicht nur konsumieren, sondern gestalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-14126" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/11/imagecompressionFBrm4k-300x214.jpeg" alt="" width="300" height="214" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/11/imagecompressionFBrm4k-300x214.jpeg 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/11/imagecompressionFBrm4k.jpeg 519w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Frank Wald (63), Mitgründer und nun neuer Chefredakteur der Autoren-Union Mobilität GmbH, bringt jahrzehntelange Erfahrung als Motorjournalist und Autor renommierter Titel mit. Als Mann der Praxis kennt er das tägliche Ringen um den professionellen Umgang mit Information. Künftig will er die neue Struktur nutzen, um die journalistische Qualität und offene Zusammenarbeit zu stärken.</p>
<p>Die Autoren-Union Mobilität ist ein Zusammenschluss unabhängiger Journalisten mit langjähriger Erfahrung in den Themenfeldern Automobil, Verkehr und Mobilität. Herzstück der Union ist das Nachrichtenportal <a href="http://Auto-Medienportal.net">Auto-Medienportal.net</a>, das täglich aktuelle Meldungen und Hintergrundberichte aus der Branche veröffentlicht. Die Portale der Gesellschaft erreichen monatlich rund eine Million Leser (unique user) und eine digitale Reichweite von einigen hundert Millionen. Mit der neuen Struktur erweitert die Autoren-Union ihr Profil um einen digitalen Fachverlag.</p>
<p>(autonion/bic)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FAQs rund um VG Wort: Wie bekommt ein Journalist seine Vergütung?</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2025/01/faqs-rund-um-vg-wort-wie-bekommt-ein-journalist-seine-verguetung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabella Finsterwalder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2025 20:05:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://motorjournalist.de/?p=13153</guid>

					<description><![CDATA[Die VG Wort kümmert sich um die Vergütung von Autoren und Autorinnen sowie Kunstschaffenden. Dazu sammelt sie Geld aus verschiedenen Quellen, seien es Kopier- oder Druckergebühren, und verteilt diese Einnahmen wiederum an die bei VG Wort angemeldete Autoren- und Künstlerschaft. Dadurch erhalten die Urheber und Urheberinnen eine finanzielle Anerkennung für ihre Werke. Die wichtigsten Fragen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die VG Wort kümmert sich um die Vergütung von Autoren und Autorinnen sowie Kunstschaffenden. Dazu sammelt sie Geld aus verschiedenen Quellen, seien es Kopier- oder Druckergebühren, und verteilt diese Einnahmen wiederum an die bei VG Wort angemeldete Autoren- und Künstlerschaft. Dadurch erhalten die Urheber und Urheberinnen eine finanzielle Anerkennung für ihre Werke. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um VG Wort und Ausschüttungen an Journalisten und Journalistinnen hat VdM Vorstansmitglied Gottfried Weitbrecht nachfolgend zusammengestellt.</strong></p>
<p><strong>Weshalb bekommt ein Autor Geld von VG Wort?</strong></p>
<p>VG Wort sorgt dafür, dass ein Autor zusätzliche Honorare erhält, die aufgrund von Ausleihungen in einer Bibliothek und aufgrund von Kopien anfallen. Schulen beispielsweise können für den Unterricht Inhalte aus einem Artikel kopieren. Deshalb zahlt der Käufer eines Kopierers oder eines Druckers einen Teil des Kaufpreises als Vergütung für VG Wort. Diese sogenannte Geräteabgaben sorgen für 45 Prozent der Einkünfte von VG Wort. VG Wort leitet diese Beträge dann an die Autoren weiter.</p>
<p><strong>Wofür bekommt ein Autor das Geld?</strong></p>
<p>Ein Autor bekommt beispielsweise für Fachartikel (wissenschaftliche Texte) in Printmedien Vergütungen. Die Artikel müssen von ihm im Meldeportal T.O.M (Texte online melden) bei VG Wort eingetragen werden. Auch wer online aktiv ist, kann Texte in Onlineauftritten angeben. Dafür benötigt er einen Zählpixel von VG Wort. In jeden Artikel kommt ein Zählpixel. Dieser Pixel wird jedes Mal vom Server von VG Wort abgerufen, wenn der Artikel online geladen wird. Ab einer Aufrufzahl von 1500 pro Jahr wird je nach Aufrufzahl vergütet. Hier geht die Meldung über METIS.</p>
<p><strong>Wie kommt der Autor zu seinem Geld?</strong></p>
<p>Damit ein Autor Wahrnehmungsberechtigter wird, muss er sich zunächst bei <a href="https://www.vgwort.de/">https://www.vgwort.de/</a> anmelden und einen Wahrnehmungsvertrag abschließen (vgl. Abb. 1). Damit verwaltet VG WORT die Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche treuhänderisch. Dieser Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Autor kann ihn aber mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende eines Kalenderjahres kündigen. Der Wahrnehmungsvertrag wird online durch eine Registrierung über das Meldeportal T.O.M. oder in Papierform abgeschlossen. In beiden Fällen muss der Autor die Vertragsunterlagen ausgedruckt und unterzeichnet im Original per Post spätestens bis zum 31. Dezember (Posteingang) an die VG WORT senden. So können die Veröffentlichungen in dem jeweiligen Jahr berücksichtigt werden. Gefaxte oder gescannte Dokumente werden nicht akzeptiert. Ein gegengezeichnetes Exemplar geht an den neuen Vertragspartner zurück. Fachartikel können bis zum 31. Januar des Folgejahres gemeldet werden, sprich, für Beiträge aus 2024 ist der Abgabeschluss der 31. Januar 2025. Die Hauptausschüttung erfolgt Ende Juni / Anfang Juli eines jeden Jahres.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-13202" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/VG-Wort-login-300x158.png" alt="" width="300" height="158" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/VG-Wort-login-300x158.png 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/VG-Wort-login-1024x541.png 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/VG-Wort-login-768x406.png 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/VG-Wort-login-1536x811.png 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/VG-Wort-login.png 1861w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb.1<br />
&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie meldet der Autor seine Artikel bei VG Wort?</strong></p>
<p>Die Vorgehensweise lautet wie folgt (vgl. Abb. 2): Im ersten Schritt gibt der Autor das Buch oder die Zeitschrift an, in der er veröffentlicht. Hierzu benötigt er die ISBN-Nummer bei Büchern oder bei Zeitschriften die ISSN-Nummer. Wenn er öfter für ein Magazin schreibt, speichert er diese Angaben in einer Vorlage. So kann er diesen Teil seiner Meldung immer wieder verwenden. Dann trägt der Autor den Titel seines Artikels ein. In das darunter liegende Feld kommt die Heftnummer. Der Autor prüft, wie viele Normseiten der Artikel umfasst und trägt diese ein. Darunter stehend gibt er an, ob er Alleinautor ist oder wie viele mitschrieben. Eine Normseite umfasst 1.500 Anschläge. Es werden mindestens zwei Normseiten benötigt, um den Artikel melden zu können. Kürzere Artikel werden nicht vergütet. Man kann übrigens mehrere Artikel auf einmal melden. Ist die Meldung abgeschickt, kann man sie als PDF herunterladen. Es empfiehlt sich, nicht länger als 30 Minuten ohne aktive Eingabe zu warten. Durch ein Timeout wird die Verbindung ansonsten automatisch beendet und die Eingaben gehen verloren. Längere Arbeitsunterbrechung sollten also unterlassen und bereits erstellte Meldungen sofort abgesendet werden. Zudem ist es ratsam, die PDF-Artikelübersicht auszudrucken bzw. zu speichern. Im Übrigen bietet VG Wort auch Webinare zur Eingabe der Fachartikel an: <a href="https://www.vgwort.de/webinare.html">https://www.vgwort.de/webinare.html</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-13203" src="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/TOM-002-300x147.png" alt="" width="300" height="147" srcset="https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/TOM-002-300x147.png 300w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/TOM-002-1024x502.png 1024w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/TOM-002-768x377.png 768w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/TOM-002-1536x754.png 1536w, https://motorjournalist.de/wp-content/uploads/2025/01/TOM-002.png 1869w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abb.2</p>
<p><strong>Ist die Vergütung von VG Wort steuerpflichtig?</strong></p>
<p>Journalisten sind verpflichtet, ihre Ausschüttungsbeiträge im Rahmen der Steuererklärung ordnungsgemäß anzugeben, da sie steuerpflichtig sind.</p>
<p><em>Autor: Gottfried Weitbrecht, Screenshots: VG Wort, Abbildung: Pixabay / Beesmurf<br />
</em></p>
<p><strong>Abb. 1</strong> Hat der Autor einen Wahrnehmungsvertrag bei VG Wort, meldet er nach dem Einloggen seine Artikel bei VG Wort an.</p>
<p><strong>Abb. 2:</strong> Meldungen eintragen: Einmal die Daten der Zeitschrift erstellen für die man schreibt und dann bei Vorlagen abspeichern. Dann die Artikel inklusive der Normseiten angeben. Hier sollte zügig eintragen werden, da nach einer halben Stunde ohne Eingabe die Verbindung endet. In der abschließenden Zeile bestätigt der Autor, dass er und nicht eine KI den Artikel geschrieben hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heavy Rider</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2024/09/heavy-rider/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz-Peter Strohbücker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 05:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr und Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://motorjournalist.de/?p=11934</guid>

					<description><![CDATA[Mit 25 km/h über die Schwäbische Alb trödeln – Warum nicht? Es ist nie zu spät für eine glückliche Jugend. Ein Selbsterfahrungsbericht. Ich fühle mich wie Peter Fonda als Easy Rider: Der Fahrtwind pustet in meinen offenen Helm, ein schier endlos scheinendes Sträßchen mäandert sich vor mir durch die Landschaft und die Tachonadel klebt am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit 25 km/h über die Schwäbische Alb trödeln – Warum nicht? Es ist nie zu spät für eine glückliche Jugend. Ein Selbsterfahrungsbericht.</strong></p>
<p>Ich fühle mich wie Peter Fonda als Easy Rider: Der Fahrtwind pustet in meinen offenen Helm, ein schier endlos scheinendes Sträßchen mäandert sich vor mir durch die Landschaft und die Tachonadel klebt am Skalenende – bei 60 km/h. Doch die Tachonadel lügt. Sie hat sich bei der letzten Bodenwelle zum rechten Anschlag katapultiert und dort gemütlich eingerichtet. Es ist nicht der einzige Schwindel, denn ich reite auch keine umgebaute fette 62er Harley-Davidson FL-Panhead, wie der Filmheld meiner Jugend, sondern quäle mit meinen 95 kg Lebendgewicht ein filigranes Hercules-Mofa Baujahr 1977. Da muss man schon stolz sein, wenn es die nominale Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h auf der Ebene packt.</p>
<p>Vor mir liegt auch kein Highway durch Kaliforniens Wüste, sondern eine Landstraße zweiter Ordnung, die sich über die Schwäbische Alb windet. Achtung! Jetzt kommt ein sanfter Hügel, und schon braust die gertenschlanke Evelyn auf ihrem Mofa an mir vorbei. Sie hat eindeutig das bessere Leistungsgewicht. Jede Andeutung einer Steigung quittiert mein Gefährt mit rapidem Tempoverlust – „verdammtes Hüftgold“, denk ich mir.</p>
<p>Überhaupt, was ist das für eine schwachsinnige Idee, als alter, übergewichtiger Esel auf ein Mofa zu klettern und so zu tun, als sei man gerade 15 geworden und hätte endlich die Erlaubnis, auch motorisiert unterwegs zu sein? Das habe ich doch alles vor Jahrzehnten schon hinter mich gebracht.</p>
<p>Jetzt geht es wieder auf der Ebene geradeaus und beschaulich voran. Muße, die motorisierte Jugendzeit Revue passieren zu lassen und so sinniere ich vor mich hin: Mit zwölf hat mich in Frankreich der Gastwirtssohn unserer Ferienpension auf seiner 1957er Solex 1010 die ersten Runden drehen lassen. Zwei, drei Jahre später lieh mir ein Klassenkamerad sein NSU Quickly für eine Spritztour und dann – endlich – mit 16 machte ich den Führerschein der Klasse 4 und stieg auf zum Moped: Kreidler Florett mit 4,2 PS und Viergangschaltung. An guten Tagen schrammte ich damit die 80 km/h Marke; nun ja, bergab mit Rückenwind, angelegtem Seitenspiegel und der Körperhaltung von Rekordfahrer Hans-Georg Anscheidt. Es folgten eine eigene BMW R25/3 (13 PS!); später Honda CB 400 und was der Leiter des Testfuhrparks der Zeitschrift „Motorrad“ mir sonst noch anvertraute.&nbsp;</p>
<p>Und jetzt? Meine Harley heute heißt Herkules M5. Immerhin die Hardcore-Variante mit Zweigang-Handschaltung haben sie mir untergeschoben. Ihr kreischend-knätterndes aber als unverwüstlich geltendes Fichtel&amp;Sachs-Motörchen hat in seinen besten Zeiten 1,3 PS zuwege gebracht. Doch ich fühle mich wie ein König auf dieser lächerlich untermotorisierten Kreissäge, auf der ich hocke wie der sprichwörtliche Aff‘ auf dem Schleifstein. Den neun anderen Mitfahrern um mich rum geht es ebenso. Die Jungen haben ihre Gaudi, die Älteren genießen ihr Déjà-vu. Die Truppe ist bunt gemischt: eine Mutter, die von ihren Kindern die Tour zum Geburtstag geschenkt bekam und nebst familiärem Anhang die Tour genießt, zwei Paare mittleren Alters – ich bin nicht nur der gesichtsälteste.&nbsp;</p>
<p>Vor drei Stunden sind wir in Auingen, einem 3.000-Seelen-Teilort von Münsingen, gestartet. Laut Fremdenverkehrswerbung „eine Kleinstadtperle im Einklang mit der Natur und ihrer ganz eigenen Geschichte, umgeben von der einmaligen Kulturlandschaft des Biosphärengebiets Schwäbische Alb.“ Gebucht haben wir bei der Firma Rad-der-Zeit die Rundfahrt Süd. Diese führt über knapp 70 Kilometer durch Natur pur und dauert rund fünf Stunden. 95 Euro kostet der Spaß; Kaffee und Kuchen nebst Eis bei den Zwischenstopps inklusive. Organisiert wird das Ganze von Veit Senner. Er hat das Unternehmen 2017 gegründet und ist damit offenbar in eine Marktlücke gestoßen. Rund 125 Mofas, vorzugsweise von Hercules, aber auch Rixe und SIS hat er in seinem Stall und allein im Juli dieses Jahres tourten damit gut 600 Mofa-Enthusiasten durch die Lande. Für potentielle Mittourer:&nbsp; <span style="color: #3366ff;"><a style="color: #3366ff;" href="https://rad-der-zeit.eu/" target="_blank" rel="noopener">https://rad-der-zeit.eu/</a></span></p>
<p><span style="color: #333333;">Dabei versteht Senner sich weder als Mofa-Verleih noch als Fahrbetrieb. „Wir organisieren halb-­ oder ganztägige Ausflüge zu weniger bekannten Orten, Manufakturen, Museen und landschaftlichen Perlen der Alb“, erklärt er sein Konzept und fügt an: „Das ermöglicht Gespräche mit interessanten Menschen, die dort ihr Ding machen.“</span></p>
<p>Einen der Orte, an dem interessante Menschen „ihr Ding machen“, haben wir schon hinter uns: Im Albgut am ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen hat sich eine alternative Szene etabliert. In der alten Kaserne finden sich Manufakturen für Seifen, Essig und Öl, handwerkliche Wollverarbeitung oder die Gebäckspezialität Springerle. Unser Tourleiter Felix, ein stämmiger 16jähriger Gymnasiast, der sich als Guide das Taschengeld aufbessert, erklärt beim ersten Zwischenstopp die Historie der Anlage: Truppenübungsplatz und Kaserne. Ab 1895 für Königlich-Württembergische Landser, später französische Soldaten und dann vorübergehend Bundeswehr-Standort. Zur ausführlichen Besichtigung reicht die Zeit leider nicht, denn es geht nun über Stock und Stein zur Burgruine Hohengundelfingen. Hier gibt’s, wovon jeder Reiseführer schwärmt: den weiten Blick über die malerische Landschaft.</p>
<p>Weiter geht’s und uns begegnen ein paar Radfahrer, die angesichts unserer lautstarken Untersätze pikiert die Nase rümpfen. Ihr Blick verrät es: „Muss das sein?“ Die Frage ist berechtigt. Aus Jux und Dollerei mit Mofas durch Feld und Flur düsen. Darf man das in umweltbewussten Zeiten mit gutem Gewissen? Senner ist das Dilemma klar und so hat er seinen Kompromiss gefunden. Die Mofas laufen mit Ökosprit, der auch für Motorsägen und ähnliches Forstgerät zugelassen ist. Kein billiges Vergnügen, selbst im Großgebinde fallen knapp fünf Euro für den Liter Edel-Kraftstoff an; olfaktorisch ist er dennoch nicht die wahre Freude. Akustisch unfreundlicher ist ein Tross „echter Motorradfahrer&#8220;, dem wir begegnen. Felix hebt freundlich die Hand zum Bikergruß, doch die lederverpackten Kerle ignorieren uns. „Kindergarten&#8220; denken sie wohl.</p>
<p>Uns ficht&#8217;s nicht an, wir haben einfach Spaß. Spaß am Fahren und an der Landschaft. Selbst ein kurzer Regenschauer trübt die Stimmung nicht. Wir können nachempfinden, was Senner meint, wenn er sagt: „Ich will den Tourgästen die weniger bekannten und trotzdem sehenswerten Orte rund um Münsingen zeigen.“ Und davon gibt es etliche: „Wir haben 144 Ziele. Pro Rundfahrt machen wir ein oder zwei Besichtigungsstopps, teilweise auch in privaten Museen, die extra für uns öffnen&#8220;. Streckenvarianten gibt es ebenfalls reichlich. Ob Rundfahrt Süd, Rundfahrt West oder große Rundfahrt – für jeden ist was dabei.</p>
<p>Für die ganz hartgesottenen „Eisenärsche“ gab es letztes Jahr eine Tour vom Schwarzwald über Berlin bis an den Timmendorfer Strand. Stattliche 1.250 Kilometer binnen elf Tagen hat die 16köpfige Truppe unter die schmalen Reifen genommen – alle haben durchgehalten, selbst von den betagten Mofas hat keines wirklich schlapp gemacht.</p>
<p>Die Tour setzte um, was fiktional in dem Spielfilm „25 km/h“ aus dem Jahr 2018, mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel in den Hauptrollen, stattfand. Und dass diese verrückte Filmidee tatsächlich realisierbar ist, hat Senner und die Seinen mutig gemacht: Nächsten Pfingsten soll’s an die italiensiche Adria nach Rimini gehen. Verlockend – aber das lass&#8216; ich trotz aller Begeisterung für die heutige Ausfahrt lieber. Vielleicht doch mal die Große Rundfahrt durchs Tal der Burgen – wer weiß.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Text + Fotos /fps</p>
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		<title>40 Jahre &#8222;Motor Klassik&#8220; aus dem Motor Presse-Verlag</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2024/08/40-jahre-motor-klassik-aus-dem-motor-presse-verlag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2024 06:04:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 27. Juli 1984 lag das erste Heft von Motor Klassik am Kiosk und wurde kurz darauf beim 12. Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring der Szene präsentiert. Von den 75.000 gedruckten Exemplaren gingen immerhin mehr als 50.000 über die Ladentheken. &#8222;Des machet mer jetzt!&#8220; Mit diesem Machtwort setzte der ehemalige Grand-Prix-Rennfahrer, Motor Presse-Gründer und Verleger Paul [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;">Am 27. Juli 1984 lag das erste Heft von Motor Klassik am Kiosk und wurde kurz darauf beim 12. Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring der Szene präsentiert. Von den 75.000 gedruckten Exemplaren gingen immerhin mehr als 50.000 über die Ladentheken.</p>
<p style="font-weight: 400;">&#8222;Des machet mer jetzt!&#8220; Mit diesem Machtwort setzte der ehemalige Grand-Prix-Rennfahrer, Motor Presse-Gründer und Verleger Paul Pietsch den Schlusspunkt unter die Pro- und Contra-Diskussionen zur Gründung eines neuen Magazins für Oldtimer-Fans. &#8222;Bereits 1979 hatte ein junger Redakteur von auto motor und sport die Idee, ein Oldtimer-Magazin nach englischem Vorbild auf den Markt zu bringen. Auf der Insel nämlich, dem Mutterland der Geschichtsverehrung, gab es schon länger eine prosperierende Alteisen-Gemeinde und passend dazu mehrere erfolgreiche Klassik-Zeitschriften. So etwas fehlte damals in Deutschland&#8220;, erinnert Hans-Jörg Götzl, Chefredakteur von Motor Klassik, an die Anfänge.</p>
<p style="font-weight: 400;">Endlich konnte Dirk-Michael Conradt, so der Name des jungen Redakteurs, loslegen, zusammen mit einschlägig verdächtigen Redakteuren, die sich leidenschaftlich mit dem rostigsten Hobby der Welt befassten. Die Auflagenentwicklung zeigte rasch, dass der Verleger Paul Pietsch mal wieder den richtigen Riecher hatte und ab 1985 erschien Motor Klassik monatlich. So ist es bis heute geblieben. Seit 21 Jahren gibt es zudem das Schwestermagazin YOUNGTIMER, das sich mit den Klassikern von morgen befasst und acht Mal im Jahr erscheint.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die extra-dicke Jubiläumsausgabe von Motor Klassik 9/2024 ist ab sofort im Handel oder unter&nbsp;<a href="https://shop.motorpresse.de/">shop.motorpresse</a>&nbsp;(auch als E-Paper) erhältlich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Motor Presse/so<br />
Aufmacher: Titel der ersten Ausgabe und der Jubiläumsausgabe von Motor Klassik (Motor Presse)&nbsp;</p>
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		<title>Kopfarbeit eines Journalisten</title>
		<link>https://motorjournalist.de/2023/11/neues-buch-von-bergrath/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Werner Bicker]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 11:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Seine Welt ist der Transport und die Logistik. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit den Problemen von Lkw-Fahrern. Seine Reportagen sind in der Branche bekannt und auch gefürchtet. Dafür hat ihn der VdM im letzten Jahr mit der Johny-Rozendaal-Uhr, dem Journalistenpreis des Verbandes der Motorjournalisten, ausgezeichnet. Jetzt im Herbst hat Jan Bergrath seinen neunten Roman [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Welt ist der Transport und die Logistik. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit den Problemen von Lkw-Fahrern. Seine Reportagen sind in der Branche bekannt und auch gefürchtet. Dafür hat ihn der VdM im letzten Jahr mit der Johny-Rozendaal-Uhr, dem Journalistenpreis des Verbandes der Motorjournalisten, ausgezeichnet. Jetzt im Herbst hat Jan Bergrath seinen neunten Roman veröffentlicht. Wieder dreht sich alles um Transport, Fahrer und Repressionen. Aber auch um seine Krankheit, gegen die er unaufhaltsam ankämpft. Und darum geht es im Buch (laut Klappentext):</p>
<p><em>Köln im Frühjahr 2022. Der Journalist Jan Bergrath will am Wochenende in einem Gewerbegebiet fotografieren, wie sich zwei stark betrunkene osteuropäische Lkw-Fahrer buchstäblich die Köpfe einschlagen, als er seinen rechten Arm nicht mehr richtig heben kann. In der Onkologie der Uniklinik Köln wird bald ein lebensbedrohliches Rezidiv eines Non-Hodgkin-Lymphoms im zentralen Nervensystem diagnostiziert und eine langfristige Chemotherapie in die Vene geleitet. Trotzdem lässt er sich in seiner Recherche über das europaweite Sozialdumping an Lkw-Fahrern vor allem aus Drittstatten nicht aufhalten. In den Fokus seiner Ermittlungen gerät bald ein Kontrolleur des Kölner Bundesamtes für Güterverkehr (BAG), der offenbar ein doppeltes Spiel treibt.</em><br />
<em>Mit Galgenhumor schildert Jan Bergrath seinen hartnäckigen Kampf gegen den Lymphdrüsenkrebs mit Hilfe moderner Medizin und entlarvt die tragische Sinnlosigkeit sich widersprechender europäischer Schutzvorschriften für Lkw-Fahrer.</em></p>
<p>Bergraths Stil ist klar, deutlich und unaufgeregt. Das Buch zeigt Details, die selbst Fachleute nicht immer so bis ins Letzte durchdringen. Zumindest kann ich das für die Transportwelt beurteilen. Ob das auch für das Medizinische gilt, weiß ich natürlich nicht. Doch auch hier bin ich sicher, dass Bergrath, ganz der Journalist, weiß, was er schreibt. Dass er übrigens dem VdM und der Verleihung der Johny-Rozendaal-Uhr ein kleines Kapitel widmet, freut mich. Das Buch empfehle ich allen, die sich mit vielen Hintergrundinformationen unterhaltsam über die aktuellen Entwicklungen im Transportwesen (und der Tumormedizin) informieren wollen. Oder vielleicht denken Sie ja auch schon an Weihnachten &#8211; als Geschenk mit Mehrwert von Profi zu Profi.&nbsp;</p>
<p><em>Werner Bicker</em></p>
<p>Die Gefahr im Kopf<br />
Jan Bergrath<br />
Kontrast Verlag<br />
ISBN 978-3-941200-96-8<br />
€ (D) 14,90, € (A) 15,30</p>
<p>&nbsp;</p>
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